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Kolumbien PUR!

Exotische Kulturen & faszinierende Landschaften erleben

Eine kontrastreiche Komplett-Rundreise quer durch die einzigartige Vielfalt Kolumbiens. Teilweise auf noch ursprünglichen Routen und mit landestypischen Transportmitteln erleben wir dieses faszinierende Land.
Schneebedeckte Andenkordilleren wechseln sich mit rotglühenden Wüstenlandschaften ab. Sattgrüner Bergnebelwald und wilde Paramo-Landschaften mit türkisblauem Wasser und weißen Traumstränden an der Karibikküste.
Charmante Kolonialstädte mit versteckten Dschungeldörfern der Indigenen Einwohner.
Mystische kulturhistorische Stätten mit lebhaften Salsa Bars und exotischen Cocktails. Und natürlich darf der beste Kaffee des Kontinents nicht fehlen!
Wir erleben auf dieser Reise die Tier- und Pflanzenwelt aller Landesteile und schließen neue Freundschaften mit den herzlichen Bewohnern, egal ob Gumbiano, Kogi, Mestizen oder Kreolen... Südamerika in komprimierter Form; Kolumbien pur! Diese Reise ist von der Vielfältigkeit und Abwechslung her kaum zu überbieten!
Die Kolumbianer sagen zurecht: "El único riesgo es que te quieras quedar." - "Das einzige Risiko ist das, dass Du bleiben möchtest."

Höhepunkte

Tourinfo

1. Tag – Ankunft in Bogotá, dem Schmelztiegel aller einheimischen Kulturen (immer freitags)

Herzlich Willkommen in Kolumbien! Am Nachmittag kommen wir in Bogotá der Hauptstadt Kolumbiens an und werden schon von unserem Reiseleiter erwartet. Nach dem Einchecken im Hotel geht es auf eine Erkundungstour durch die schmalen Gassen des historischen Stadtteils Candelaria, bevor wir uns am Abend in einem kleinen gemütlichen Restaurant niederlassen. Der Reiseleiter wird uns bei seinem Einführungsgespräch auf die nächsten drei erlebnisreichen Wochen einstimmen, in denen wir gemeinsam dieses bunte, facettenreiche und faszinierende Land entdecken werden.
Übernachtung im ***Hotel Casa Deco oder gleichwertig in Bogotá. (Heute sind keine Mahlzeiten enthalten.)
Fahrtzeit: 0h40min, Gehzeit: 0h30min, Höhe: 2.700m, Höhenmeter: 10 ↑↓

2. Tag – Bogotá - Auf den Spuren der Vergangenheit - bunte Märkte, präkolumbische Ritualobjekte und das Kloster auf dem Berg

Die Hauptstadt von Kolumbien liegt in 2.640m Höhe auf einer Hochebene in den Anden und durch die Äquatornähe herrscht ganzjährlich frühlingshaftes Wetter. Am Morgen beginnen wir unseren ausführlichen Stadtrundgang mit einem Besuch auf dem Markt Paloquemao, wo uns der Duft der farbenprächtigen Blumen verzaubert und wir verschiedene exotische Früchte kosten werden. Anschließend fahren wir mit der Standseilbahn hinauf auf den Hausberg Monserrate.
Wieder im Tal angekommen schlendern wir weiter zur Plaza Bolivar, wo Anfang des 19. Jahrhunderts die kolumbianische Unabhängigkeitsbewegung ihren Ursprung hatte. Von hier aus geht es weiter zur Wiege Bogotas, der Plaza Del Chorro Del Quevedo.
Am späten Nachmittag besuchen wir die Hilfsorganisation "Fundación Niños de los Andes" und begleiten zwei Mitarbeiter bei ihrer Arbeit mit den Straßenkindern.
Übernachtung im ***Hotel Casa Deco oder gleichwertig in Bogotá (Frühstück).
Fahrtzeit: 2h30min, Gehzeit: 4h00min, Höhe: 2.600-2.900m, Höhenmeter: 100 ↑↓

3. Tag – Prähistorische Schildkröten mit Hörnern und gigantische Kakteen in der bizarren Mondlandschaft der Tatacoa Wüste

Am Morgen besuchen wir das weltberühmte Goldmuseum. Hier kommen wir dem Mythos von "El Dorado" - dem Goldland - sehr nahe, wenn wir die über 38.000 Objekte aus Gold als präkolumbianische Zeitzeugen bestaunen.
Anschließend erwartet uns eine landschaftlich beeindruckende Fahrt in die Tatacoa Wüste. Von ca. 2.600m über dem Meeresspiegel fahren wir hinunter auf ca. 500m vorbei an Wäldern und Sumpflandschaften. Unterwegs stoppen wir an einem Parador (typischer Rastplatz), um uns mit einer Bandeja Paisa zu stärken.
Das Wüstental liegt zwischen zwei Gebirgszügen, es regnet hier eigentlich nie und die Durchschnittstemperaturen betragen über 28 Grad. Unser "Sitzfleisch" wird belohnt, wenn wir am Nachmittag die Tatacoa-Wüste erreichen. Bei einer Wanderung durch die schroffen terrakottabraunen Felsen lassen wir uns von den Licht- und Schattenspielen der sinkenden Sonne verzaubern. Das trockene, zerfurchte Tal erinnert an eine Mondlandschaft, die einst von gewaltigen prähistorischen Tieren bevölkert war.
Romantische Übernachtung in kleinem "Luxus-Zeltzimmer" im Wüstenhotel ***(*), Bethel Bio Luxury Hotel oder gleichwertig in der Tatacoa-Wüste mit 40-60m entferntem Gemeinschaftsbad / Gepäck kann eingeschlossen werden (Frühstück).
Fahrtzeit: 7h00min, Gehzeit: 0h30min, Höhe: 2.700m-400m, Höhenmeter: 20 ↑↓

4. Tag – Wandern zu den rätselhaften Monolithen und Tempeln im Wald der Skulpturen bei San Augustín

Frühaufsteher belohnt die Tatacoa-Wüste mit einem fantastischen Sonnenaufgang. Die gigantischen Kakteenwälder leuchten uns am Morgen in der bizarren Wüstenlandschaft gelborange entgegen. Stimmungsvoll und unvergesslich!
Gleich nach dem Frühstück fahren wir weiter nach San Augustín. Die Fahrt entlang des Rio Magdalenas ist abwechslungsreich. Wir genießen die vorbeiziehenden Landschaften, erhaschen weite Blicke ins eher karge Andengebirge, die sich mit grüner Vegetation des Páramos abwechseln.
Am Nachmittag erreichen wir San Augustín, die wohl bedeutendste präkolumbianische Ausgrabungsstätte des Landes. Zu Fuß erkunden wir das lebendige und quirlige Dorf bevor wir zum Abendessen die örtlichen Köstlichkeiten in einem gemütlichen Restaurant probieren.
Übernachtung im ***Hotel Estorake oder gleichwertig in San Augustín (Frühstück).
Fahrtzeit: 6h00min, Gehzeit: 2h30min, Höhe: 400-100m, Höhenmeter: 100 ↑↓

5. Tag – Mystische Felszeichnungen aus der Zeit der Götter und Dämonen

Zu Fuß und hoch zu Ross erleben wir heute die Ausgrabungsstätten von San Augustín.
Mit seinen rund 500 aus Lavastein und Basalt gehauenen, überlebensgroßen Götterskulpturen gehört der archäologische Park zu den bedeutendsten und zugleich geheimnisvollsten präkolumbianischen Zeugnissen Südamerikas. Wir besichtigen die, auf satt-grünen Hügeln errichteten, monumentalen Grabanlagen und Statuen, die ehemals Teil einer gewaltigen Zeremonienstätte waren. Tier oder Mensch, Gottheiten oder Tempelwächter, das wird noch herauszufinden sein, denn zu der mysteriösen San-Agustín-Kultur sind noch viele Fragen offen.
Nachdem wir am Vormittag den archäologischen Park von San Augustín ausgiebig zu Fuß erkundet haben, geht es am Nachmittag auf dem Rücken unserer Pferde zu den Ausgrabungsstätten El Tablón und La Chaquira mit seinen einzigartigen Felszeichnungen. Die Pferde sind gut ausgebildet und zahm, wer dennoch nicht reiten möchte, kann den alternativen Weg zu Fuß nehmen.
Übernachtung im ***Hotel Estorake oder gleichwertig in San Augustin (Frühstück).
Fahrtzeit: 0h50min, Gehzeit: 4h00min, Höhe: 100m, Höhenmeter: 100 ↑↓

6. Tag – Von präkolumbischen Götterskulpturen in die weiße Kolonialstadt Popayan

Von San Agustin geht es durch den Puracé Nationalpark bis nach Popayan. Zwischenstopp in Isnos, an einer Zuckerrohrfabrik, wo wir alles über die Herstellung des goldfarbenen Panela erfahren. Der Fahrtwind weht uns um die Nase und durch den Nebelwald fahren wir hinauf auf 3.200m in die Páramo Landschaften. Vielleicht erspähen wir sogar einen Andenkondor. Am Nachmittag erreichen wir Popayan, die weiße Kolonialstadt und bei einem Stadtrundgang werden wir schnell herausfinden, warum sie diesen Namen trägt.
Übernachtung im ***Hotel Camino Real in Popayan oder gleichwertig (Frühstück).
Fahrtzeit: 4h00min, Gehzeit: 2h00min, Höhe: 100m-3.200m-1800m, Höhenmeter: 50 ↑↓

7. Tag – Von der Indigenen Gemeinde der Guambianos, dahin wo der Kaffee wächst - das Künstlerdorf Salento

Heute fahren wir einige Kilometer nach Silvia, dem Zentrum der indigenen Gemeinde der Guambiano. Bis heute haben die Guambianos einen großen Teil ihrer Traditionen und Rituale bewahrt und praktizieren sie noch immer. Wir treffen den spirituellen Führer, der uns durch seine Siedlung und den Kräutergarten führt und uns mehr über die 1000-jährige Kultur erzählt.
Nach einem typisch regionalen Mittagessen fahren wir weiter ins tiefergelegene Cauca-Tal. Die Kaffeeanbauregion zählt seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eine der reizvollsten Gegenden des Landes.
Am Nachmittag besichtigen wir hier eine Kaffeefinca, wo wir einiges über den langen Weg unseres Lieblingsheißgetränks von der Plantage bis in die Tasse erfahren. Und natürlich werden wir auch einen "tinto" verkosten! Am Abend treffen wir in unserem ortstypischen Hotel in dem bunt-fröhlichen Ort Salento ein.
Übernachtung im ***Hotel El Jardin oder gleichwertig in Salento (Frühstück, Mittagessen).
Fahrtzeit: 8h00min, Gehzeit: 2h00min, Höhe: 1.800m-2.800m-1.900m, Höhenmeter: 20 ↑↓

8. Tag – Das sattgrüne Valle de Cocora - Wandern zwischen den gigantischen Wachspalmen

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in das 2.400m hoch gelegene Cocora-Tal, wo wir den Nationalbaum Kolumbiens bestaunen können: die Quindio-Wachspalme. Mit ihrem bis zu 60 Meter hohem Stamm gilt sie als die höchste Palmenart der Welt. Als Einstieg in den Nationalpark "Los Nevados" gehört auch das Cocora-Tal zum Schutzgebiet der Zentralkordillere. Während der ca. 3-stündigen Wanderung erleben wir die Artenvielfalt des andinen Nebelhochwaldes mit seiner zarten Blütenpracht zahlreicher Orchideen.
Zurück in Salento machen wir es uns in der Hängematte gemütlich oder schlendern durch die farbenfrohen Gassen und Lädchen während die "Willy's" (Jeep-Oldtimer aus dem 2.Weltkrieg) an uns vorbeirattern und bewundern die für die Siedlerzeit des späten 19.Jahrhunderts typische Architektur. Um den Hauptplatz herum reihen sich kleine Hütten, wo man die besten, frischen Forellen mit Patacones bekommt, alles hausgemacht!
Übernachtung im ***Hotel El Jardin oder gleichwertig in Salento (Frühstück, Lunch Box).
Fahrtzeit: 1h00min, Gehzeit: 4h00min, Höhe: 1.800m-2.400m-1.800m, Höhenmeter: 300 ↑↓

9. Tag – Über die spektakuläre Zentralkordillere der Anden in die Stadt der 25 Brücken

Der Weg ist das Ziel! Während der 6-stündigen Fahrt in unserem bequemen Kleinbus geht es auf sich schlängelnden und windenden kurvenreichen Straßen zunächst wieder hinauf in die Zentralkordillere der Anden. Wir lehnen uns bequem in unseren Sitzen zurück, während die spektakuläre Berglandschaft an uns vorüberzieht. Weite Strecken können wir die herrlichen Ausblicke auf den Nationalpark Los Nevados genießen und bestimmt noch einige großartige Schnappschüsse machen. Je weiter wir uns dem beschaulichen, kolonialen Hafenstädtchen der 25 Brücken namens Honda nähern, desto spürbar wärmer werden die Temperaturen. Der Name Honda stammt von den Ondaimas, einem indigenen Volk, das die Ufer der Flüsse Magdalena, Gualí, Guarinó und Quebrada Seca an der Stelle bewohnte, wo heute die Stadt liegt.
Nach unserer Ankunft bleibt Zeit für einen Rundgang durch die geschichtsträchtigen Straßen sowie dem Hauptplatz mit der Kathedrale und der Markthalle. Diese wurde von dem englischen Ingenieur Harry Valsint entworfen. Ihre 148 Säulen, die die Halle und ihre exakt 108 Eingänge umrahmen, wurden zwischen 1917 bis 1935 aufgestellt und erinnern eher an einen griechischen Tempel als an eine herkömmliche Markthalle.
Übernachtung im ***Posada Las Trampas oder gleichwertig in Honda (Frühstück).
Fahrtzeit: 5h00min, Gehzeit: 1h30min, Höhe: 1.800m-2.900m-200m, Höhenmeter: 20 ↑↓

10. Tag – Auf den Spuren des sagenhaften Goldlandes El Dorado zum Kratersee der Krönungszeremonien

Auf dem Weg zum heutigen Tagesziel, dem Nationalmonument Villa de Leyva, besuchen wir die beeindruckende Salzkathedrale in Zipaquirá, eine der größten unterirdischen Kathedralen der Welt. An diesem Ort haben schon die Muiscas Salz gewonnen und es als wertvolle Handelsware gegen Gold und andere Güter getauscht.
Danach setzen wir unsere Reise zur Kraterlagune Guatavita, im gleichnamigen Naturreservat fort. Der Bergsee liegt auf 3.000m und gilt als wichtigste heilige Stätte der Muisca und Chibchas. Vom Kraterrand aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf den sagenumwobenen Ort "El Dorado - Das Goldland". Im Licht der Nachmittagssonne schimmert der See smaragdgrün und wir genießen den herrlichen Panoramablick.
Am Abend erreichen wir den kleinen kolonialen Ort Villa de Leyva, der schon früh zum nationalen Denkmal Kolumbiens ernannt wurde und deshalb einen Großteil seines ursprünglichen Charmes bewahren konnte. Bei einem Abendspaziergang durch die perfekt erhaltenen Kopfsteinpflasterstraßen und vorbei an weiß getünchten Herrschaftshäusern zum imposanten Hauptplatz, fühlen wir uns zurückversetzt ins 17. Jahrhundert.
Übernachtung im ***Maria Bonita Hotel oder gleichwertig in Villa de Leyva (Frühstück).
Fahrtzeit: 8h30min, Gehzeit: 2h30min, Höhe: 200m-2.700m-2.200m, Höhenmeter: 100 ↑↓

11. Tag – Durch Palmenhaine und Tabakplantagen ins malerische, verträumte Kolonialdorf Barichara

Wisst Ihr was ein "Bocadillo" ist? Nein, wir meinen hier nicht das belegte Brötchen wie ihr es vielleicht aus Spanien kennt. In Kolumbien handelt es sich bei "Bocadillo" um das Lieblingsnascherei der Einheimischen, nämlich Guavenkonfekt. Und wie diese Süßigkeit hergestellt wird, das erfahren wir bei einem Stopp in einem kleinen Handwerksbetrieb in Velez. Nach dieser "süßen" Pause geht unsere Fahrt weiter durch Palmenhaine und Tabakplantagen.
Wir passieren San Gil und erreichen nach einer Wanderung durch herrliche Natur den Wasserfall Juan Curi. Dieser verzweigt sich über mehrere Kaskaden und stürzt 80m in die Tiefe, bevor er sich in einem Naturpool ergießt. Lust auf ein erfrischendes Bad?
Am späten Nachmittag treffen wir in unserem Kolonialhotel in Barichara ein. Das schnuckelige Örtchen liegt erhaben auf einem Hochplateau über dem schluchtenartigen Tal des Rio Suárez. Wir machen einen Spaziergang zur schönen Plaza, vorbei an gepflegten, weißen Kolonialgebäuden mit pastellfarben gestrichenen Fensterläden und lassen uns von der entspannten Atmosphäre inspirieren.
Übernachtung im ***Hotel Casa Blanca oder gleichwertig in Barichara (Frühstück).
Fahrtzeit: 4h40min, Gehzeit: 1h30min, Höhe: 2.200-1.300m, Höhenmeter: 40 ↑↓

12. Tag – Wanderung auf dem Weg des Königs zur Reliquiensammlung der Guane Indianer

Heute Morgen sind wir aktiv! Mit Sonnenhut, Sonnencreme, gutem Schuhwerk und Wasser ausgerüstet wandern wir bergab auf dem "Camino Real", einem vor über zwei Jahrhunderten erbauten königlichem Steinpflasterweg, welcher die Hauptstadt Bogóta mit der Karibikküste verband. Immer wieder haben wir grandiose Panoramaausblicke über das Tal des Rio Suarez.
Unser Ziel, das Dorf Guane, heute ein fast vergessener Ort, war einst Zentrum des gleichnamigen Indigenen-Stammes. Im interessanten paläontologischen Museum der Guane-Indianer mit seinen außergewöhnlichen fossilen Funden und auch Mumien tauchen wir tiefer in die Geschichte ein. Auch ist Guane für eine weitere Köstlichkeit bekannt, nämlich den Sabajón, einen cremigen Likör, den es in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu probieren gibt.
Am Nachmittag kann jeder auf eigene Faust diesen atmosphärischen Ort erkunden, die Zigarrenfabrik besuchen oder einfach vor der Sandsteinkirche am Hauptplatz etwas "abhängen" und dem bunten Treiben zusehen.
Ein Tipp zum Abendessen für alle Probierfreudigen ist die lokale Spezialität: "Hormigas Culonas", was so viel heißt wie "Ameisen mit großem Hintern". Diese Art der Blattschneiderameisen gibt es zum Beispiel geröstet oder zum Steak in einer Soße. Hmm lecker!! Lasst es euch schmecken.
Übernachtung im ***Hotel Casa Blanca oder gleichwertig in Barichara (Frühstück).
Fahrtzeit: 0h50min, Gehzeit: 4h00min, Höhe: 1.300m, Höhenmeter: 300 ↑↓

13. Tag – Schwebend über dem Naturphänomenen Chicamocha Canyon

Von Barichara aus erreichen wir nach ca. 2 Stunden Fahrt den berühmten Chicamocha Canyon. Mit einer durchschnittlichen Tiefe von 2km und einer Länge von 227km zählt er zu den tiefsten seiner Art weltweit und ist somit tiefer und länger als der Grand Canyon. In der modernen Seilbahn schweben wir über den Canyon und können uns gar nicht entscheiden, welcher Ausblick der Beste ist. Auf der anderen Seite erreichen wir das Hochplateau Mesa de los Santos und von hier fahren wir weiter eine traumhafte Panoramastraße entlang nach Girón. In diesem lebendigen, hübschen Kolonialdorf halten wir für einen späten Mittagsstopp, bevor wir am Abend im Magdalena Tal in der Hafenstadt Barrancabermeja eintreffen.
Übernachtung im ***Hotel San Carlos oder gleichwertig in Barrancabermeja (Frühstück).
Fahrtzeit: 5h30min, Gehzeit: 1h30min, Höhe: 1.300m-100m, Höhenmeter: 10 ↑↓

14. Tag – Mit einer Chalupa zum kolumbianischen Juwel aus der Kolonialzeit nach Santa Cruz de Mompós

Bereits früh am Morgen startet unser traditionelles Chalupa-Boot vom Hafen in Barancabermeja, in einer abenteuerlichen Fahrt auf Kolumbiens größtem Fluss, dem Rio Magdalena bis nach El Banco. Weit ab von jeder Straße schlängelt sich der Fluss durch ein Labyrinth von Seen und Nebenarmen. Unterwegs treffen wir mit viel Glück sogar Goldsucher und können unzählige Vogelschwärme beobachten. Nach fünf bis sieben Stunden erreichen wir El Banco, ein kleines Städtchen ganz im Süden des Department Magdalena. Vor hundert Jahren war diese Art des Reisens die einzige Verbindung von Bogotá zur Atlantikküste. In El Banco tauschen wir das Boot gegen vier Räder. Nun sind es noch knapp zwei Stunden bis Santa Cruz de Mompox, eine Perle kolonialer Architektur inmitten des Nichts, welche Geschichte, Romantik und Nostalgie in allen Ecken vermittelt.
Übernachtung im ***Hotel Casa Amarilla oder gleichwertig in Mompós (Frühstück).
Fahrtzeit: 7h00min, Gehzeit: 0h30min, Höhe: 50m, Höhenmeter: 0 ↑↓

15. Tag – Von der Stadt des Häuptlings knatternd in die Cienaga de Pijiño Sümpfe

Heute ist Entschleunigung angesagt. Bei unserem Rundgang durch die Kolonialstadt Mompós wandern wir auf den Spuren von "El Dorado", dem Goldland. Mompós liegt inmitten des Magdalena-Deltas, einem Schwemmgebiet umgeben von unzähligen Lagunen und am Flussufer kann man Goldsuchern bei ihrem Schaffen zu sehen. Der braun-grüne Fluss schiebt sich langsam an dem karibischen Städtchen voller weiß gestrichener Kolonialbauten vorbei und auch ansonsten scheint hier alles ein wenig ruhiger abzulaufen.
Den unüblichen Namen "Mompós" oder auch "Mompox" erhielt die farbenprächtige Stadt vom Häuptling des Indianerstammes, der maßgeblich an ihrer Errichtung beteiligt war.
Früher war der Ort eine Zwischenstation für Gold, das von den Spaniern vom Inland in die Hafenstadt Cartagena und weiter nach Europa gebracht wurde. Heute ist Mompós der Wohnsitz für die besten Handwerker in Sachen filigraner Goldschmuck. Und wie diese wunderschönen Schmuckstücke entstehen, das schauen wir uns beim Besuch in einem traditionellen Handwerksbetrieb an.
Aber in dieser magischen Stadt voller Geheimnisse, ist das leidenschaftlichste gehütet Geheimnis, die Kunst der Herstellung von Queso de Capa, einem Mozzarella ähnlichen Käse. Dieser Schichtkäse, der wird nur von einer Handvoll Familien liebevoller Handarbeit (ohne ein einziges Stück moderner Maschinen) aus nur zwei einfachen Zutaten hergestellt: frische Kuhmilch und Salz. Bei einer dieser Familien sind wir heute zu Besuch!
In Mompox gibt es aber auch eine Tradition der Herstellung von hausgemachtem Corozo-Wein! In einem Monat werden durchschnittlich 1.000 bis 1.200 Liter hergestellt und natürlich probieren wir auch ein Gläschen... oder zwei!
Am Nachmittag unternehmen wir einen Bootsauflug in die Pijino-Sümpfe. Der Außenborder knattert und wir gleiten auf dem Rio Magdalena dahin. Die Sümpfe sind bekannt für ihre artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. In dem von Wasserläufen und Kanälen durchzogenen Habitat leben große Vogelpopulationen (Falken, Reiher, Kolibris), aber auch viele Fischarten, Schildkröten, Leguane, Gürteltiere, Ameisenbären, Faultiere und Capybaras. Viele der Spezies sind endemisch. An einer Badestelle stoppen wir und ihr habt Gelegenheit zu einem Sprung ins erfrischende Nass. Die Stimmung über den Sümpfen im Licht der glutrot sinkenden Sonne ist unvergesslich und den Abend lassen wir in einer der gemütlichen Bars am Flussufer ausklingen.
Übernachtung im ***Hotel Casa Amarilla oder gleichwertig in Mompós (Frühstück).
Fahrtzeit: 2h40min, Gehzeit: 1h30min, Höhe: 50m, Höhenmeter: 0 ↑↓

16. Tag – Cartagena de Indias, die schönste Kolonialstadt Südamerikas

Kompletter Szenenwechsel. Wir reisen an Kolumbiens traumhafte Karibikküste. Unsere Fahrt führt durch eine Landschaft, die von Rinderzucht geprägt ist und durch die Montes de Maria bis nach Cartagena - der kolumbianischen "Perle der Karibik".
Zu Kolonialzeiten war Cartagena einst der Archetyp eines Karibikhafens: nirgendwo wurde mehr Geld mit Zuckerrohr, Gold und Sklavenhandel verdient - kein Hafen wurde so oft von Piraten überfallen. Bis in die Gegenwart ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen geblieben. Kreolisch-spanische, indigene und afrikanische Einflüsse prägen das Stadtbild. Das bunte Bevölkerungsgemisch, der allgegenwärtige Duft der karibischen Küche und die heißen Rhythmen der lokalen Cumbia-Musik sorgen für eine ständig positive Reizüberflutung. Überzeugt euch selbst beim Stadtrundgang am Nachmittag, wenn wir entspannt, die Kamera griffbereit, durch die historischen Gassen schlendern.
Übernachtung im ***Hotel Don Pedro De Heredia, ***Akel Hotel oder gleichwertig in Cartagena (Frühstück).
Fahrtzeit: 5h20min, Gehzeit: 2h30min, Höhe: 10m, Höhenmeter: 0 ↑↓

17. Tag – Koloniales Schmuckstück und Island-Hopping in der Karibik mit einem Katamaran

Wer mag, kann heute diese herrliche Kolonialstadt auf eigene Faust erkunden oder auch einen fakultativen Bootsausflug im Katamaran zu den Islas del Rosario machen. Der gesamte Archipel ist von Korallenriffen umgeben und bietet auf den verschiedenen Inseln karibische Traumstrände. Die Fahrt geht über die Bucht von Cartagena vorbei an der spektakulären Skyline des modernen Stadtteils Bocagrande bis in den Nationalpark. Die vielseitige Unterwasserwelt mit ihren bunten tropischen Fischen und den vielen verschieden Korallenarten können wir beim Schnorcheln bewundern, während die Crew ein köstliches Mittagessen an Bord zubereitet. Wir saugen das Karibikleben aus einer neuen Perspektive in uns auf und beobachten von Weitem das Treiben auf den Inseln an denen wir vorbeifahren.
Am Nachmittag bleibt ausreichend Zeit für einen Bummel durch Cartagenas Gassen, entlang der Stadtmauer oder den angesagten Stadtteilen wie Getsemani, wo leckere Cocktails von kleinen kunstvoll improvisierten Bars direkt in den lebendigen Gassen angeboten werden. In den vielen Salsa Bars in Getsemani könnt ihr die Nacht zum Tag machen. Lasst euch verzaubern von dem karibischen Lebensrhythmus!
Übernachtung im ***Hotel Don Pedro De Heredia, ***Akel Hotel oder gleichwertig in Cartagena (Frühstück).
Fahrtzeit: 0h00min, Gehzeit: 2h30min, Höhe: 10m, Höhenmeter: 0 ↑↓

18. Tag – Abschied von Kolumbien, dem Land, wo die einzige Gefahr darin besteht, dass Du bleiben willst!

Transfer zum Flughafen in Cartagena und mit vielen unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck treten wir heute die Heimreise an (Frühstück).
Fahrtzeit: 0h00min, Gehzeit: 0h30min, Höhe: 10m, Höhenmeter: 0 ↑↓

Verlängerung: Tayrona Nationalpark & Kogi-Indigene

18. Tag – Auf den Spuren der Schmuggler, Piraten und Simon Bolivars - Santa Marta

Während der Fahrt entlang Kolumbiens Karibikküste erhaschen wir immer mal wieder einen Blick auf das funkelnde türkisfarbene Meer zu unserer linken Seite. Wir erreichen Santa Marta, die älteste noch existierende spanische Ansiedlung auf dem Kontinent!
Das Herz der Tayrona-Kultur und letzter Wohnsitz des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar liegt an den Ufern der Bucht von Santa Marta und vereint karibische Traumstrände, koloniales Flair und atemberaubende Landschaften. Am Nachmittag bleibt noch genug Zeit die koloniale Altstadt auf eigene Faust zu entdecken. Bevor wir am Abend gemeinsam eine Salsa-Bar mit Live-Musik aufsuchen.
Übernachtung im ***(*)Hotel Suite Casa de Leda, ****Hotel Casa de Isabella oder gleichwertig (Frühstück).

19. Tag – Durch die Sierra Nevada de Santa Marta zum abgelegenen Dorf der Kogi-Indianer

Am Morgen fahren wir zunächst zu einem kleinen Ort, welcher an den Dschungel der Sierra Nevada angrenzt und Ausgangspunkt für unsere Wanderung zum abgelegenen Dorf der Kogis, inmitten der Sierra Nevada de Santa Marta, ist. Nach einer ca. 2-stündigen Wanderung durch herrliche Natur erreichen wir das im Dschungel, an einem herrlichen Flussstrand liegende, versteckte familiäre Dorf der Kogis. Ein Sprung in das glasklare kühle Nass bietet eine herrliche Erfrischung. Wir verbringen den Nachmittag mit den noch etwas scheuen Familien, sehen den Frauen beim Herstellen der Mochilas - den traditionellen Taschen der Kogis zu und spielen mit den Kindern Ball. Das Eis taut schnell. Am Nachmittag können wir bei einer Wanderung noch ein anderes Kogi Dorf besuchen und die Kinder beim Planschen im Fluss beobachten. Vielleicht erscheint nach dem Sonnenuntergang auch der Dorfschamane und weiht uns in die Kultur der Kogi-Indianer ein.
Übernachtet wird in den Hütten der indigenen Kogis in bequemen Hängematten (Frühstück, Mittag, Abendessen).
ACHTUNG: Wer diesen Ausflug nicht mitmachen möchte, der kann am Ankunftstag den Wunsch äußern und dann ohne Aufpreis eine Nacht länger in Santa Marta bleiben.

20. Tag – Vom tiefsten Dschungel zu karibischen Traumstränden

Am Morgen werden wir von den Geräuschen des Dschungels geweckt. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren netten Gastgebern und lassen uns 13 Kilometer tief durch den tropischen Dschungel, gemütlich auf einem, von der Sierra Nevada gespeisten, glasklaren Fluss treiben. Schon bald sehen wir das türkisblaue Meer am Horizont schimmern. Nach der aufregenden Nacht in der Hängematte gastieren wir heute auf einer weitläufigen, in einem herrlichen Garten gelegenen, familiär geführten Finca mit eigenem karibischen Traumstrand, Pool und herrlichem Blick auf die Sierra Nevada. Hier trifft karibisches Meer auf schneebedeckte Berge. Wir sind im Paradies!
Übernachtung im ***(*) Hotel & Spa, Finca Barlovento Cabaña & Maloka (Frühstück).

21. Tag – Wanderung im Tayrona Nationalpark

Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir am Morgen El Zaino, den Haupteingang zum Nationalpark Tayrona. Über verschlungene Urwaldpfade wandern wir ca. drei Stunden lang durch sattgrüne Vegetation hinunter zum Strand. Hier und da wird uns ein Kogi in seinem weißen Gewand begegnen. Haltet die Augen offen nach Papageien, Brüllaffen und wunderschönen Schmetterlingen! Haben wir den Strand erreicht, ist Zeit zum Schwimmen und Relaxen. Auch tolle Fotomotive warten auf euch.
Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unsere schöne Finca, wo wir unseren letzten gemeinsamen Abend verbringen.
Übernachtung im ***(*) Hotel & Spa, Finca Barlovento Cabaña & Maloka (Frühstück).

22. Tag – Abschied von Kolumbien, dem Land, wo die einzige Gefahr darin besteht, dass Du bleiben willst!

Transfer zum Flughafen in Santa Marta oder Barranquilla und mit vielen unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck treten wir heute die Heimreise an. (Frühstück)

Leistungen


NICHT inklusive




Verlängerung


NICHT inklusive

Wichtige Hinweise