FAQ - Auf den legendären Pfaden der Inka
Wie sind die Einreisevorschriften für Peru, Bolivien und Chile?
Für EU-Bürger ist die Einreise in alle drei Länder ohne Visum möglich. Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, reicht aus. Ein- und Ausreisestempel werden bei Grenzübertritten sorgfältig kontrolliert, insbesondere bei Reisen über Land zwischen den Ländern.
Wichtig: Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern - etwa durch neue Vorschriften im Gesundheits- oder Sicherheitsbereich. Für die aktuelle Gültigkeit und Einhaltung der Bestimmungen ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Wir empfehlen, sich vor Abreise bei den Außenministerien bzw. Botschaften der jeweiligen Länder zu informieren und ggf. digitale oder physische Kopien der Ausweisdokumente mitzuführen.
Wann sollte ich anreisen?
Für einen reibungslosen Start der Reise empfehlen wir, deinen Flug so zu buchen, dass du in Lima idealerweise zwischen 15:00-16:00 Uhr oder 18:00-19:00 Uhr landest. In diesen Zeitfenstern kommen erfahrungsgemäß die meisten internationalen Flüge an, die frühere Teilnehmer genutzt haben. Entsprechend sind auch die inkludierten Transfers abgestimmt.
Für die Rückreise solltest du deinen Abflug ab Santiago de Chile zwischen 10:00 und 12:45 Uhr wählen - so bleibt am letzten Tag noch Zeit für einen entspannten Morgen und die inkludierte Fahrt zum Flughafen.
Abweichende Flugzeiten? Kein Problem. Gern organisieren wir gegen Aufpreis einen individuellen, spanischsprachigen Transfer für dich.
Wegbeschreibung vor Ort:
- Der Treffpunkt mit Deinem Fahrer am Flughafen Lima befindet sich außerhalb des Flughafengebäudes. Du gehst aus dem Flughafengebäude raus - bei internationalen Ankünften Puerta (Tor) 3, bei nationalen Ankünften Puerta (Tor) 1, überquerst die Straße und triffst dort auf Deinen Fahrer. Der Fahrer erwartet Dich mit einem Schild mit Deinem Namen in der Hand.
- In Santiago de Chile trifft dich der Fahrer an der Rezeption deines Hotels zur vereinbarten Uhrzeit.
Welche Fluggesellschaften werden bei den Inlandsflügen genutzt?
Während der Reise sind mehrere Inlandsflüge vorgesehen. In der Regel werden dabei folgende bewährte Fluggesellschaften eingesetzt:
- Arequipa → Cuzco: LATAM Airlines - zuverlässiger Regionalflug innerhalb Perus
- La Paz → Sucre: Boliviana de Aviación (BoA) - nationale Airline Boliviens
- Calama → Santiago de Chile: LATAM Airlines - für die Verbindung aus der Atacama-Wüste in die Hauptstadt Chiles
Bitte beachte: Flugzeiten und eingesetzte Fluglinien können sich kurzfristig ändern. In solchen Fällen achten wir selbstverständlich auf bestmögliche Alternativen im Sinne eines reibungslosen Reiseverlaufs.
Welche Gepäckbestimmungen muss ich für die Inlandsflüge beachten?
Peru - Arequipa → Cusco (LATAM Airlines)
- Persönlicher Artikel: 45 x 35 x 20 cm
- Handgepäck: 55 x 35 x 25 cm, max. 10 kg
- Aufgabegepäck: max. 158 cm (Summe L + B + H), bis 23 kg
Bolivien - La Paz → Sucre (BoA)
- Handgepäck: 55 x 20 x 35 cm, max. 7 kg
- Aufgabegepäck: bis 20 kg
Chile - Calama → Santiago de Chile (LATAM Airlines)
- Persönlicher Artikel: 45 x 35 x 20 cm
- Handgepäck: 55 x 35 x 25 cm, max. 10 kg
- Aufgabegepäck: max. 158 cm (Summe L + B + H), bis 23 kg
Hinweis: Die Fluggesellschaften behalten sich kurzfristige Änderungen der Bestimmungen vor. Wir empfehlen dir, beim Packen auch an lokale Besonderheiten zu denken (z. B. keine Lithium-Akkus im Aufgabegepäck, Verbot von Flüssigkeiten über 100 ml im Handgepäck). Für sehr frühe oder späte Flüge lohnt sich ein Sicherheitspuffer beim Gesamtgewicht - vor allem, wenn du Souvenirs einplanst. Alle Angaben unter Vorbehalt, Stand letzter Erfahrungswerte.
Welche Impfungen / Prophylaxe sind für die Reise erforderlich oder empfohlen?
Für die Reise nach Peru, Bolivien und Chile gelten keine zwingenden Impfpflichten. Dennoch empfehlen wir, sich rechtzeitig vor Abreise ärztlich beraten und durchchecken zu lassen, um den Impfschutz auf den aktuellen Stand zu bringen.
Empfohlene Standardimpfungen (gemäß STIKO):
- Tetanus
- Diphtherie
- Hepatitis A (bei bestehender Vorerkrankung ggf. auch Hepatitis B)
Gelbfieber:
- Keine Pflichtimpfung für die Einreise - sie ist auf dieser Route nicht vorgeschrieben.
Tollwut:
- Empfohlen bei Reisen in ländliche Gebiete mit Tierkontakten - insbesondere dort, wo medizinische Versorgung nicht sofort erreichbar ist.
Dengue-Fieber:
- Auf dieser Route besteht kein akutes Risiko. In über 30 Jahren Reiseerfahrung wurde kein einziger Fall gemeldet.
- Da es keine Impfung oder gezielte Therapie gibt, empfehlen wir dennoch Mückenschutz (Repellentien, lange Kleidung, ggf. Moskitonetz).
Malaria:
- Auch hier kein bekanntes Risiko entlang dieser Reiseroute.
- Trotzdem ist eine Expositionsprophylaxe gegen Mückenstiche sinnvoll.
Höhenkrankheit (Soroche):
- Auf der Reise erreichen wir mehrfach Höhen über 2.500 m.
- Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder Kurzatmigkeit sind nicht ungewöhnlich.
- Tipps zur Vorbeugung:
- Sich in Höhenlagen langsam akklimatisieren
- Anstrengungen in den ersten Tagen meiden
- Viel Flüssigkeit trinken (z. B. Wasser oder Tee aus Kokablättern )
- Bei Bedarf stehen medikamentöse Mittel zur Linderung zur Verfügung
- Unsere Reiseleitung ist mit den Symptomen bestens vertraut und kümmert sich bei Bedarf kompetent darum.
Wichtig: Diese Hinweise beruhen auf Erfahrungswerten und Empfehlungen. Es kann jederzeit zu Änderungen der Einreise- oder Gesundheitsempfehlungen kommen. Bitte erkundige dich bei deinem Hausarzt oder Tropeninstitut und halte Rücksprache, insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen oder besonderen Risiken. Weitere, tagesaktuelle Informationen: www.travelmed.de
Wie sicher ist es in Peru, Bolivien und Chile?
Entlang der Reiseroute bewegen wir uns überwiegend in Regionen, die durch den Tourismus gut erschlossen und sicher sind. Dennoch gilt - wie überall auf der Welt - mit gesundem Menschenverstand und Achtsamkeit zu reisen. Besonders in größeren Städten ist es ratsam:
- Wertsachen sicher zu verstauen oder direkt im Hotel zu lassen,
- größere Geldbeträge und auffälligen Schmuck zu vermeiden,
- in Menschenmengen aufmerksam zu bleiben und
- sich an die Empfehlungen der Reiseleitung zu halten, die die örtlichen Gegebenheiten bestens kennt.
Auch im Straßenverkehr ist besondere Vorsicht geboten: Verkehrsregeln werden nicht immer konsequent eingehalten, und der "Stärkere" hat häufig Vorfahrt - das gilt auch gegenüber Fußgängern. Bitte an Straßenüberquerungen immer doppelt schauen und aufmerksam bleiben.
Tipp: Eine kleine Umhängetasche, Brustbeutel oder ein Bauchgurt mit RFID-Schutz bieten oft eine praktische Lösung für Geld, Reisepass und Smartphone unterwegs.
Wie sieht es mit dem Essen aus?
Die kulinarische Vielfalt dieser Reise ist ein echtes Highlight. Besonders Peru gilt als "Gourmet-Herz Lateinamerikas": Mit seinen über 500 nationalen Gerichten, einer kreativen Fusion aus indigener, spanischer, arabischer, asiatischer und afrikanischer Küche sowie einer riesigen Vielfalt an Kartoffeln, Mais- und Bohnensorten, begeistert das Land Feinschmecker auf der ganzen Welt. Nicht umsonst wurde Peru bereits mehrfach mit dem Titel "Beste kulinarische Destination" bei den World Travel Awards ausgezeichnet.
Typische Gerichte sind:
- Aji de Gallina - Hühnchen in gelber Chilisauce
- Lomo Saltado - gebratenes Rindfleisch mit Tomaten, Zwiebeln & Papas fritas
- Ceviche - in Limettensaft marinierter roher Fisch mit Koriander, Chili und Zwiebeln
Auch Bolivien und Chile bieten schmackhafte Hausmannskost mit Einflüssen aus der Andenregion - zumeist auf Basis von Geflügel, Rind oder Fisch, dazu Reis, Quinoa, Mais oder Kartoffeln. Besonders beliebt: kräftige Suppen, oft mit regionalen Einlagen wie Chuño (gefriergetrocknete Kartoffeln) oder Maniok.
Vegetarier und Veganer sollten in Restaurants konkret nachfragen, da rein pflanzenbasierte Küche in vielen ländlicheren Gegenden noch nicht selbstverständlich ist. Wir geben vor Ort gern Tipps, wie man dennoch köstlich und landestypisch speisen kann.
Bei den inkludierten Mahlzeiten der Reise legen wir großen Wert auf regionale Zutaten, traditionelle Rezepte und authentische Atmosphäre - vom Bauernmittagstisch bis zum liebevoll bereiteten Familienessen.
Wie reisen wir - und wie lang dauern die Fahrten?
Auf unserer 22-tägigen Reise durch Peru, Bolivien und Chile legen wir weite Strecken zurück - doch dank durchdachter Planung und vielfältiger Transportmittel wird auch die Reisezeit selbst zum Erlebnis.
Was erwartet dich unterwegs?
- 3 Inlandsflüge (Arequipa-Cuzco, La Paz-Sucre, Calama-Santiago) → je max. 3 Stunden Flugzeit, zeitsparend & komfortabel
- Gut ausgestattete Reisebusse (lokal oder international) → bequem und oft geräumiger als europäische Modelle
- Kleinbusse (Starex/Sprinter) für flexiblere Strecken → besonders geeignet für landschaftlich reizvolle Routen und kleinere Gruppen
- Zugfahrt zwischen Ollantaytambo und Aguas Calientes (Machu Picchu) → komfortabel, gemütlich & mit spektakulären Ausblicken
Fahrzeiten im Überblick (ungefähre Angaben):
- Übliche Überlandfahrten: 4-5 Stunden
- Längere Etappen wie Nazca → Arequipa und Cuzco → Puno: ca. 10 Stunden, mit Zwischenstopps & Besichtigungen
- Gesamtfahrstrecke abwechslungsreich unterteilt, gut machbar & landschaftlich oft spektakulär
Ob im Hochland der Anden, auf Panoramastraßen entlang von Salzseen oder durch die Atacama-Wüste - jede Strecke ist Teil der Erfahrung. Und keine Sorge: regelmäßige Pausen, schöne Ausblicke und kleine Überraschungen unterwegs sorgen dafür, dass selbst lange Fahrtage nie langweilig werden.
Wie sieht es mit Internet und Stromversorgung aus?
In nahezu allen Hotels und Gästehäusern innerhalb der Städte steht in der Regel WLAN und Strom rund um die Uhr zur Verfügung. Die Internetgeschwindigkeit kann gelegentlich schwanken, reicht aber meist aus für den Abruf von E-Mails, Messenger-Nachrichten oder sozialen Medien. In abgelegeneren Regionen - etwa bei den Übernachtungen bei Gastfamilien auf Inseln oder in der Wüste Boliviens und Nordchiles - gibt es oft kein stabiles Internet. Strom ist dort meist nur stundenweise verfügbar, z. B. am Abend zur Akkuladung von Handys, Kameras oder Powerbanks. Tipp: Eine Powerbank mit ausreichend Kapazität kann in solchen Momenten Gold wert sein.
Stromspannung und Steckdosentypen
Die Stromversorgung unterscheidet sich leicht zwischen den Ländern:
- Peru & Chile: 220 Volt / 60 Hz
- Bolivien: 115 V bzw. 230 V / 50 Hz
In allen drei Ländern finden sich unterschiedliche Steckdosentypen (A, B, C). Für mitteleuropäische Stecker ist daher ein Reiseadapter unbedingt empfohlen.
Kommen wir mit Einheimischen in Kontakt?
Absolut - Begegnungen mit Einheimischen sind ein Herzstück dieser Reise und keine bloße Randnotiz. Ob beim gemeinsamen Abendessen in einer Bauernfamilie im Colca-Tal, beim Austausch mit indigenen Gastgebern auf Amantaní, beim Besuch eines Sozialprojekts in Arequipa oder im Gespräch mit Minenarbeitern in Potosí: Diese Momente sind berührend, bereichernd - und bleiben lange im Gedächtnis. Aber auch jenseits der geplanten Programmpunkte ergeben sich immer wieder spontane Begegnungen: auf Märkten, im Tuk-Tuk, im Bus nebenan oder bei einem fröhlichen Tanzabend. Unsere Reiseleiter unterstützen gerne beim Übersetzen - aber auch mit Händen, Lächeln und Neugier kommt man oft erstaunlich weit. Und das Schöne ist: Nicht nur wir sind neugierig auf die Menschen vor Ort - sie sind es auch auf uns. Beim Kochen und Tortilla backen oder chicha zubereiten, mit den Kindern in Arequipa, beim Tanzen in einer Bar oder auf den Märkten, können, neben bekannte Sätze wie "Hola" (Hallo), "Buenos días" / "buenas tardes" (nach 12:00 Uhr) / "buenas noches" (abends) oder "muchas gracias" (Vielen Dank), folgende Sätze hilfreich sein, um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen:
- Qué está haciendo? (Was machen Sie gerade?)
- Qué es? (Was ist das?)
- Me gusta mucho ... (Ich mag ...)
- Le puedo ayudar? (Kann ich Ihnen helfen?)
- Puedo probar? (Darf ich probieren?)
Welche Tiere kann ich während der Tour sehen?
Absolut - die Tierwelt entlang dieser Andenroute ist faszinierend vielfältig und wird dich garantiert begeistern! Hier eine kleine Übersicht dessen, was dir mit etwas Glück (und Geduld) vor die Linse läuft:
In den Anden:
- Alpakas & Lamas: Fast allgegenwärtig in ländlichen Regionen und auch in Städten wie Cuzco - zottelig, freundlich, fotogen.
- Vicuñas: Wild und elegant - die scheue Verwandte von Lama & Alpaka, meist in hohen Ebenen ab 4.000 m zu beobachten.
- Andenkondor: Am Cruz del Condor im Colca-Tal stehen die Chancen gut, diesen gigantischen Gleiter mit 3 m Spannweite am Himmel zu sehen - majestätisch und für die Inka heilig.
In Bolivien & Nordchile:
- Flamingos: In den Lagunen der Salar de Uyuni und der Atacama-Wüste begegnen dir oft gleich drei Arten: der Anden-, Chile- und James-Flamingo - meist in seichten Salzseen.
- Vizcachas: Hasenähnliche Nagetiere mit wuscheligem Schwanz - sitzen gern auf Felsen und wirken wie aus einem Fantasyfilm.
- Füchse & Nandus: Mit etwas Glück zeigen sich in Boliviens Weiten auch Andenfüchse oder kleine Laufvögel.
Vögel & mehr:
- Kolibris, Karakaras, Ibis-Arten - oft dort, wo man sie nicht erwartet
- In heißen Quellen und um Geysire: manchmal Bachstelzen, Sumpfhühner, Reiher
Ob du mit dem Fernglas lauschst oder einfach mit staunendem Blick über die Landschaft gehst - die Natur hält überall stille Überraschungen bereit.
Wie ist das Klima entlang der Reiseroute?
Diese Reise führt durch drei Länder und unterschiedlichste Landschaftszonen - vom Küstenstreifen bis in die höchsten Anden, vom Dschungelrand bis tief in die trockensten Wüsten der Welt. Entsprechend vielfältig ist auch das Klima:
Küstenregion (Lima, Huacachina, Nazca)
- Wetter: meist sonnig bis leicht bewölkt, sehr wenig Niederschlag
- Temperaturen:
- tagsüber: 15-25 °C
- nachts: 10-20 °C
- Kleidung: Leicht und bequem - mit einer wärmeren Schicht für den Abend
Andenregion (Arequipa, Colca-Tal, Cuzco, Puno, La Paz)
- Regenzeit: Oktober-April → kurze, kräftige Schauer mit sonnigen Phasen
- Trockenzeit: Mai-September → kaum Regen, oft wolkenlos
- Temperaturen (tagsüber): 12-22 °C
- Nachts: teils deutlich kühler, bis 4 °C
- Besonderheit: Temperatursturz nach Sonnenuntergang; warme Kleidung nötig
Wüstenregion (Salar de Uyuni, Atacama-Wüste)
- Niederschlag: äußerst gering (v. a. November-April)
- Temperaturen:
- tagsüber: 5-11 °C
- nachts: bis -10 °C möglich
- Hinweis: Kalter Wind trotz Sonne! Thermoschichten empfehlenswert.
Sonnenschutz nicht vergessen! Gerade in Höhenlagen über 2.500 m ist die UV-Strahlung extrem hoch. Ein guter Sonnenschutzfaktor (50+), eine Sonnenbrille mit UV-Schutz sowie eine Kopfbedeckung sind unbedingt zu empfehlen - selbst wenn es kühl erscheint.
Bargeld mitnehmen oder lieber Kreditkarte?
Wir empfehlen dir dringend, kein Bargeld aus Deutschland mitzunehmen. Der günstigste und sicherste Weg ist die Bargeldabhebung vor Ort mit einer Kreditkarte (z. B. Visa oder Mastercard, keine Eurocard!). An vielen Geldautomaten in Städten kannst du damit problemlos Landeswährung abheben - meist zu deutlich besseren Kursen als beim Bargeldtausch, selbst wenn geringe Automatengebühren anfallen.
Wichtig:
- Den PIN-Code deiner Kreditkarte nicht vergessen
- Mehr als eine Karte dabei zu haben, kann hilfreich sein
- Automaten finden sich häufig in Banken, Flughäfen, größeren Märkten oder Stadtzentren
Barumtausch von Euro oder USD ist in Wechselstuben möglich, allerdings meist zu ungünstigeren Kursen und mit Wartezeit verbunden. Unser Reiseleiter informiert unterwegs, wo und wann sich das Geldabheben am besten anbietet oder ggf. ein Wechsel sinnvoll ist.
Welche körperlichen Voraussetzungen braucht man für diese Reise?
Die Reise ist für alle Menschen mit normaler körperlicher Verfassung gut machbar. Es handelt sich nicht um eine Sport- oder Trekkingreise - aber wir bewegen uns regelmäßig in Höhenlagen zwischen 2.300 m und fast 5.000 m, unternehmen kleinere Wanderungen (1-3 Std.) auf teils unebenem Untergrund und sitzen auch gelegentlich längere Zeit im Bus oder Jeep.
Du solltest also:
- gut zu Fuß sein (Treppen, Kopfsteinpflaster, Sand & Schotter)
- gelegentliche Höhenluft & Temperaturunterschiede gut verkraften
- bereit sein, auch mal einfacher zu übernachten (z. B. bei Familien oder in Berghütten)
- offen für kulturelle Begegnungen und flexibel im Alltag vor Ort
Die Tour eignet sich nicht für Menschen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stark eingeschränkter Mobilität oder für Teilnehmer, die sich längere Gehstrecken nicht zutrauen.
Tipp: Wer regelmäßig spazieren geht, Treppen ohne Probleme meistert und Lust auf aktives Entdecken hat, ist hier genau richtig!
Reisen mit eingeschränkter Mobilität
Bitte beachte, dass diese Reise im Allgemeinen nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist. Die Route führt häufig über unbefestigte Wege, hohe Andenlagen, durch Wüsten- und Höhenregionen sowie zu Unterkünften, die nicht barrierefrei sind. Auch längere Fahrten in Kleinbussen, mehrstündige Wanderungen und unregelmäßige Zugänge zu sanitären Einrichtungen können herausfordernd sein. Wichtig: Wenn du eine eingeschränkte Mobilität hast, sprich uns bitte frühzeitig an. In Einzelfällen prüfen wir gern gemeinsam, ob und in welchem Umfang eine Teilnahme für dich möglich ist, und ob individuelle Anpassungen sinnvoll sind.
Packliste
- 45-60l Reisetasche (besser regengeschützt) ggf. mit Rollen und Trägergurten aber bitte keinen Koffer / Rollkoffer!
- Reisepass (noch 6 Monate ab Einreise gültig) & Impfausweis
- Zusätzliche Passbilder und Kopien wichtiger Reisedokumente (Pass, Ticket, Versicherungspolice ... bitte getrennt von den Originalen aufbewahren oder eingescannt an eine E-mail senden oder in einer Cloud speichern)
- Kreditkarte (Mastercard / Visacard) mit PIN zur Geldabhebung vor Ort am ATM. Bitte keine Reiseschecks!!!
- Reiseapotheke, in der wir außer unseren persönlichen Sachen noch Folgendes verstaut haben sollten: Insektenabwehrmittel, Pflaster, Salbe gegen Insektenstiche, Mullbinde, Mittel gegen Durchfall, Desinfektionsmittel (Meren oder Mercurochorm), Wundspray, Schere & Pinzette, Fieberthermometer, Calcium-Magnesium Brausetabletten.
Bitte nicht die Mittel vergessen, die man Zuhause regelmäßig einnimmt, wie z.B. Anti-Baby-Pille, Antidiabetica, Struma-Präparate, etc.
- Kleiner Rucksack für Tagestouren und kleine Wanderungen/Besuche
- Wasserdichte Dokumententasche für Flugtickets, Reisepass und sonstige wichtige Dokumente
- Einfache Turnschuhe oder andere leichte Schuhe für die Tagesausflüge (auch als zweites Paar - Ersatzschuhe)
- Sandalen (wenn möglich Trekking-Sandalen)
- Fotoapparat oder/und Videokamera
- Adapter (US-Amerikanische Flachstecker) 110V Spannung (bei Geräten darauf achten!)
- Taschenlampe (besser Stirnlampe) mit vier Satz Ersatzbatterien und Ersatzbirnen
- Biologisch abbaubare Seife, Shampoo und Waschmittel sowie persönliche Toilettenartikel
- Zwei leichte Expeditionshosen & zwei kurze Hosen (falls nicht in Expeditionshose integriert)
- Ein leichtes aber warmes Fleece
- 2-3 lange, leichte Pullover
- Regen- & windfeste Jacke mit Innenfleece
- T-Shirts
- Socken
- Unterwäsche
- Badesachen
- Handtücher
- Flip-Flops
Stand: 07.07.2025