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Peru-PUR!

Exotische Kulturen & faszinierende Landschaften erleben

Erlebt dieses multikulturelle Land voller Traditionen, kultureller Schätze, atemberaubender Natur, fantastischer Küche und seinen liebenswerten Bewohnern auf einer einmaligen Zeitreise durch die peruanische Geschichte. Niemand kann sich dem Bann der wilden Schönheit der schneebedeckten Eisriesen und türkisblauen Lagunen entziehen. Jeder möchte die Geheimnisse um die mystischen Stätten alter Kulturen lüften. Wer träumt nicht davon einmal im Leben durch Wüstenlandschaften und riesige Sanddünen zu Oasen und vergessenen Mumiengräbern jahrtausendealter Kulturen zu wandern oder die Füße im Pazifik zu baden. Um dann nur wenig später im Kanu auf den Armen des Amazonas den tiefen, dicht bewachsenen Dschungel Perus und seiner Tierwelt zu erforschen.

Verspürt Ihr Lust auf einen Bummel durch die bunt-fröhlichen Gassen charmanter kolonialer Städte, die exzellente peruanische Küche oder einen erfrischenden Pisco Sour?

Kommt mit und lernt auf dieser Rundreise die ganze Vielfältigkeit der Kultur-, Küsten-, Bergland und Urwaldregion kennen – Peru pur!

Höhepunkte

Termine und Preise

Termine (Sa/Sa), Preise pro Person im Doppelzimmer

1. Tag – Ankunft in Lima / Peru (immer samstags)

Herzlich Willkommen in Peru! Nach unserer individuellen Ankunft in Lima, werden wir bereits von unserem Reiseleiter erwartet und zu unserem Hotel gebracht.
Übernachtung in Lima im ***Pucllana Bed & Breakfast Boutique Hotel oder einem gleichwertigen Hotel. (Heute sind keine Mahlzeiten inklusive). Fahrtzeit: 1h

2. Tag – Hauptstadtmetropole Lima – „Stadt der Könige“

Vormittags erkunden wir das koloniale Zentrum der 10-Millonen-Metropole Lima. Wir besichtigen unter anderem den „Plaza Mayor“, welcher von der mächtigen Kathedrale, dem Erzbischofs- sowie dem Regierungspalast umgeben wird. In der Krypta der Kathedrale befindet sich das Grab des Stadtgründers, dem Eroberer Francisco Pizarro. Wir bestaunen das berühmte Kloster „San Francisco“ mit seiner historischen Bibliothek und seinen unterirdischen Katakomben.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und unser Reiseleiter hat einige Tipps für diejenigen parat, die nicht ausruhen, sondern noch etwas erleben möchten.
Der moderne Stadtteil Miraflores bietet viele Möglichkeiten zum Einkaufen, Bummeln und Flanieren. Genießt doch ein leckeres Ceviche in einem der Restaurants im „Larcomar“ mit bezauberndem Blick auf den funkelnden Pazifik.
Am Abend fahren wir mit einem komfortablen Nachtbus (mit gemütlich zu 160 Grad zurückstellbaren Schlafsitzen!) in die Anden nach Huaraz.
Übernachtung im komfortablen Nachtbus (Frühstück, Abendessen im Bus). Fahrtzeit: Nachtbus 6,5h + 2h Stadtrundfahrt / Gehzeit: 3h

3. Tag – Weltnaturerbe Nationalpark Huascarán und Comunidad Humacchuco

Der Nationalpark „Huascarán“ umfasst 41 Flüsse, 663 Gletscher, 269 Seen und 27 schneebedeckte Berge davon den höchsten Berg Perus, den „Huascarán“ mit 6.678m. Nach dem Frühstück beginnt unsere Fahrt durch das Gebirgstal „Callejón de Huaylas“ entlang der „Cordillera Blanca“. Auf imposanten Bergstraßen gelangen wir im Nationalpark hinauf auf 3.860m zu den Lagunen „Llanganuco“. Durch den hohen Kalkgehalt ist diese in ein wundervolles Türkis gefärbt.
Eine 1-stündige Wanderung führt uns an Reliktwäldern vorbei zur Laguna „Orconcocha“ mit Berg-Orchideen und Bromelien-Gewächsen. Wir halten Ausschau nach Brillenbären, Weißwedel- und Südandenhirschen, Vicuñas, Andenkondoren und Riesenkolibris. Auch Pumas und Jaguare sind hier beheimatet. Im steilen Zick-Zack fahren wir zum „Portachuelo“-Pass mit dem Aussichtspunkt „Mirador Portachuelo“ auf 4.767m, mit Panoramaausblick auf die Lagunen zwischen Huandoy und Huascarán und die Eisriesen der Cordillera Blanca.
Übernachtet wird bei einer einheimischen Familie in der Comunidad Humacchuco, wo ein leckeres Abendessen serviert wird. (Frühstück, Abendessen) Gehzeit 2,5h / Fahrtzeit: 3,5h

4. Tag – Wanderung zur Laguna Keushu, köstliches Kulturerbe Pachamanca und die Bergdörfer Santo de Yungay und Caraz

Die beste Tageszeit, um die Lagune mit den grandiosen Spiegelungen des blauen Himmels im Wasser zu erleben, ist der frühe Morgen und Humacchuco ist der perfekte Ausgangspunkt dazu. Während der ca. 4-stündigen Wanderung bildet die Lagune tolle Fotomotive und wir durchqueren Polylepsiswälder. Die knorrigen Bäumchen haben eine papierdünne, abblätternde Rinde und die roten Früchte des traubigen Blütenstandes leuchten auffällig in einem hübschen Kontrast zu der orangefarbenen Rinde.
Aber soviel frische Luft macht hungrig! Zurück in Humacchuco erwartet uns eine leckere „Pachamanca“ (Erdtopf), das Nationalgericht Perus. Traditionell werden die Zutaten genutzt, die die Natur zur jeweiligen Jahreszeit liefert und der Erdofen „Huaita“ wird vom Schamanen gesegnet. Zusammen mit den Einwohnern lassen wir es uns schmecken.
Nach dem köstlichen Mittagessen fahren wir zurück zum Gebirgstal „Callejón de Huaylas“ und besuchen den kleinen Ort Yungay. Der Name Yungay bedeutet übersetzt so viel wie „warmes Tal“. Durch eine Gerölllawine wurde der Ort am 31.Mai 1970 vollständig von Schlamm und Felsen zerstört. Lediglich der auf einem Hügel gelegene Friedhof und die riesige Christusstatue blieben verschont. Von den 19.000 Einwohnern haben lediglich einige wenige Kinder und Jugendliche überlebt, welche im Nachbardorf gerade eine kirchliche Veranstaltung besucht hatten. Nicht alle Toten konnten bisher geborgen werden. Wir sehen im Dorf noch Grabsteine, wo vormals die Häuser standen.
Weiter geht es zum Ende des fruchtbaren Tales des Santa-Flusses, nach Caraz. Eingerahmt von schneebedeckten Berggipfeln ist der beschauliche Ort bekannt für seine „Manjar Blanco“ (Creme aus Milch, Zucker und Vanille), seinen Honig und die hochwertigen Wolldecken und Ponchos, welche die einheimischen Frauen in Handarbeit herstellen.
Übernachtung im ***Hotel Aurora oder gleichwertig in Huaraz (Frühstück, Mittagessen) Gehzeit: 4h / Fahrtzeit: 2,5h

5. Tag – Der Sechin Komplex - Wer dachte, die ägyptischen Pyramiden seien alt?

Am Morgen genießen wir die vorbeiziehenden Landschaften auf unserer 3-stündigen Fahrt ins „Casma“-Tal, der Lebensader zwischen Wüste und Bergen. Wir lassen die imposante Bergwelt hinter uns und tauschen sie gegen die spannenden Geheimnisse der Prä-Inka-Kulturen in den Wüsten des Nordens ein! Der Norden Perus wird auch als das „Ägypten Südamerikas“ bezeichnet und die älteste Stadt der Welt befindet sich hier!
Nur 15km entfernt von der Pazifikküste liegt der „Sechin“-Komplex, entstanden zwischen 3.200 – 3.400 v.Chr. Die Hauptstätten des Komplexes wie „Cerro Sechin“, „Sechin Bajo“, „Taukachi-Konkan“ und „Sechin Alto“ sind Zeugnis einer längst untergegangenen Kultur, die hier vor Tausenden von Jahren erstaunliches vollbracht hat. Die in Stein gemeißelten Bildnisse erzählen eine Geschichte von Handwerkskunst, aber auch von erstaunlich brutalen Riten im Leben der „Sechin“ – nichts für schwache Nerven!
Mit diesen faszinierenden Erkenntnissen und Eindrücken im Gepäck erreichen wir am späten Nachmittag unser Tagesziel Trujillo – eine lebhafte Kombination aus antiker Kultur und moderner Kunst. Übernachtung im *** Victoria's Suite Hotel oder gleichwertig in Trujillo (Frühstück) Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit: 6,5h

6. Tag – Mondtempel und Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt der Welt!

Heute begeben wir uns zu den Zeugnissen der Prä-Inka-Kulturen wie den „Moches“ und den „Chimus“. Wir besichtigen den Tempel der Sonne und des Mondes, ein religiöses Zentrum der „Moche“-Zivilisation, wo Archäologen prächtige Wandmalereien und -friesen entdeckt haben.
Anschließend fahren wir zur ehemaligen Hauptstadt des „Chimu“-Reiches, „Chan Chan“. Die Stadt, die aus purem Lehm erbaut wurde. Einzigartig auf der Welt!
Neben einem ausgeklügelten Bewässerungssystem, welches heute noch genutzt wird, fand man Grabstätten gefüllt mit Schmuck, Keramik und dutzenden Skeletten junger Frauen, die von der kultischen Verehrung der „Chimor“-Herrscher zeugen. Doch Chan Chan verbirgt noch viele weitere Geheimnisse!
Mittags lassen wir uns an der Uferpromenade von Huanchaco den „frischen Fang des Tages“ schmecken – den Blick aufs Meer inklusive!
Gestärkt spazieren wir den Strand entlang zu dem über 100 Meter langen und über 100 Jahre alten Pier und bestaunen die „Caballitos de Tortora“ – kleine Boote aus Seeschilf, auf denen schon Angehörige der „Moche“-Kultur vor 2.000 Jahren an der Küste entlangschipperten, um Fische zu fangen.
Den Tag lassen wir in Trujillo mit einem Bummel über den „Paseo de Aguas“ Boulevard und seinem Tunnel der Wünsche ausklingen.
Übernachtung im *** Victoria's Suite Hotel oder gleichwertig in Trujillo (Frühstück) Gehzeit: 4,5h / Fahrtzeit: 1,5h

7. Tag – Die Geheimnisse von El Brujo und der Herrscherin Señora de Cao

Prächtige Bauten aus der Kolonialzeit, ein angenehmes Klima, Festivals, Kultur und Musik – Trujillo ist die heimliche Kulturhauptstadt des Landes. 1534 im Auftrag des spanischen Eroberers Francisco Pizarro gegründet, ist Trujillo heute die drittgrößte Stadt Perus. Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf, um diesen quirligen Ort mit der Plaza de Armas, den prächtigen Kolonialbauten mit den schweren, schmiedeeisernen Fenstergittern und den pittoresken Balkonen zu erkunden. Bei einem Blick ins Innere der Häuser wird uns der Prunk den Atem verschlagen.
Danach brechen wir zum archäologischen Komplex „El Brujo“ auf. Von außen eher unscheinbar, verbirgt diese Ausgrabungsstätte ihre wahren Schätze im Inneren: die Pyramiden von „El Brujo“ und die Mumie der „Señora de Cao“, der wohl einzigen weiblichen Anführerin aus dieser Epoche. Die Tempelmauer von „Cao Viejo“ erhebt sich über der Zeremonial-Plaza in der Mitte und die Wandmalereien und Reliefs zeigen Krieger und nackte, gefesselte Gefangene - Menschenopfer aus rituellen Szenen.
Am Nachmittag erreichen wir Chiclayo, dicht am pazifischen Ozean gelegen, die Perle des Nordens und Zentrum der „Moche“ Hochkultur. Unter anderem berühmt für die Ceviche aus schwarzen Muscheln.
Übernachtung im ***Casa de La Luna oder gleichwertig in Chiclayo (Frühstück) Gehzeit: 4,5h / Fahrtzeit: 4,5h

8. Tag – Verzaubertes Chiclayo - Das Ägypten Südamerikas!

Den Tag beginnen wir mit einem Bummel über den Hexenmarkt. Von geheimnisvollen Heiltränken über Schutzamulette, vom Talisman bis hin zu mysteriösen Pulvern und Salben, hier wird man garantiert „verzaubert“.
Anschließend fahren wir zur sensationellen „Moche“-Ausgrabungsstätte „Huaca Rajada“, wo erst 1987 die Königsgräber mit der Grabkammer des „Señor de Sipán“ entdeckt wurden. Seine Grabkleidung war mit Gold, Silber und Juwelen verziert und auch die Grabkammer voll mit unbezahlbaren Schätzen. Bei einem Besuch des Brüning-Museums können wir uns einige Grabbeilagen anschauen.
Am Nachmittag, mit bestem Fotolicht, machen wir noch einen Abstecher in das Tal der Pyramiden nach „Túcume“. 26 Lehmziegelpyramiden verbergen sich hier in einem weitläufigen Wald von Johannisbrotbäumen.
Um den Staub und die Hitze etwas abzuschütteln, lassen wir den Tag am Strand von Pimentel, mit einem Cocktail in der Hand und Blick auf die Seebrücke und den im Abendlicht glitzernden Wellen ausklingen.
Übernachtung im ***Casa de La Luna oder gleichwertig in Chiclayo (Frühstück) Gehzeit: 4,5h / Fahrtzeit: 3,5h

9. Tag – Legendäre Panamericana, sagenumwobene Wüstenoase Huacachina und der berühmte Pisco Sour!

Ganz entspannt fliegen wir heute Morgen nach Lima, wo schon unser privater Transfer auf uns wartet. Wir fahren entlang der legendären Panamericana, die mit über 25.000km und fast durchgängig Alaska mit dem Feuerland an der Südspitze Südamerikas verbindet. Dabei führt uns unsere Route entlang der wilden, pazifischen Küste bis zur romantischen Wüstenoase „Huacachina“. Diese Lagune ist eingebettet in 100m hohe Sanddünen – die höchsten Perus. Um die Entstehung der Oase ranken sich zahlreiche Legenden, welche euch euer Reiseleiter vor Ort verraten wird.
Vielleicht bei der „Pisco“-Verkostung? Hierzu fahren wir nach dem Mittagessen zu „El Catador“. 1856 gegründet wird hier auf traditionelle Weise die Nationalspirituose „Pisco“ hergestellt. Aber seht dem Winzer höchstpersönlich über die Schulter, wenn er uns den Prozess erklärt und seid gespannt auf die anschließende Verkostung. Schmeckt etwas nach Trauben und Rosinen, findet ihr nicht!? Pur oder als Cocktail „Pisco Sour“ ist der destillierte Traubenschnaps ein Hochgenuss. Na dann: „Prost“!
Fakultativ könnt Ihr am späten Nachmittag noch eine verrückte Allrad-Buggy Tour durch die Sanddünen unternehmen. Fragt euren Reiseleiter.
Übernachtung im ***Hosteria Suiza direkt an der Lagune oder gleichwertig. (Frühstück) Gehzeit: 2h / Fahrtzeit: 4,0h / Flug: 1,5h

10. Tag – Zukunft lesende Hexen und die eine süße Versuchung

Am Morgen brechen wir auf in das Dorf der Hexen, nach Cachiche. Vielen Bewohnerinnen wird nachgesagt, dass sie über übernatürliche Kräfte verfügen. Die am meisten verehrte Hexe von Cachiche war Julia Hernández Pecho. Diese Zauberin sagte voraus, dass die Stadt Ica in der Zukunft untergehen würde sowie die Palme mit den sieben Köpfen grün wird. Das geschah 1998 und „El Niño“ überflutete nur wenige Tage danach die ganze Stadt!
Nachdem sich die von uns, die möchten, von den Hexen aus der Hand lesen oder die Karten legen lassen haben, geht es weiter. Mit dem knatternden Tuk-Tuk machen wir eine kleine Stadtrundfahrt durch Ica, der Stadt des ewigen Sommers. Das Highlight im Museo Regional sind ohne Zweifel die große Sammlung menschlicher Mumien. Die grotesk verlängerten Köpfe der „Paracas“ werden von vielen Wissenschaftlern als eine gewollte Deformation interpretiert, durch die sich die Elite vom Rest der Bevölkerung abhob.
Nach diesem Kulturstopp habt ihr bestimmt Lust auf etwas Süßes! Im Schokoladengeschäft "Helena" werden traditionell peruanische Schokoladen und Pralinen gefertigt, wie „Tejas“ und „Chocotejas". Die handgemachten Leckereien müsst ihr unbedingt probieren.
Mit dem Linienbus fahren wir nun nach Nazca. Wer sich hier einen Überblick über die rätselhaften Nazca-Linien und die Scharrbilder mit einer Ausdehnung über mehrere Quadratkilometer verschaffen möchte, hat heute am Nachmittag bei einem optionalen Rundflug die Gelegenheit dazu.
Übernachtung im ***Hotel Oro Viejo oder gleichwertig in Nazca (Frühstück) Fahrtzeit: 2,45h / Gehzeit: 2,5h

11. Tag – 1.000-jährige Mumien in Wüstengräbern

Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir tief in die Wüste hinein. Unser Ziel: der über 1.000 Jahre alte Mumienfriedhof „Chauchilla“, auch wichtiger Drehort für den Abenteuer-Film „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“.
Die Mumien wurden in einer gehockten Stellung, eingelassen in Grablöcher und mit Blick gen Süden, vorgefunden. Einige von ihnen hatten den für die Nazca-Kultur typischen Langschädel. Da ein langer Schädel als Schönheitsideal galt, wurden teilweise schon kleinen Babys Bretter an den Kopf gebunden, um die Form des Kopfes zu beeinflussen. Das trockene Klima und der hohe Salz- und Nitratgehalt des Sandes ermöglichten eine natürliche Mumifizierung und erhielten uns somit über Jahrhunderte Schädel, Knochen, Mumien mit langen Haaren, bunte Gewänder, Werkzeuge und Keramikgefäße. Es ist heute der einzige Ort in Peru, an welchem Mumien in ihren originalen Gräbern bestaunt werden können.
Anschließend besuchen wir eine kleine Goldwerkstatt, wo die Minenarbeiter uns mehr zum Extraktionsprozess dieses Minerals erläutern. Auch treffen wir den Keramikmeister Tobi. Tobi ist ein auf Nazca-Kunst spezialisierter Keramiker, der sein Wissen von seinem über 100 Jahre alten Vater übernommen hat und heute die Werkstatt seines Vaters weiterführt.
Nach einer langen, aber abwechslungsreichen Fahrt kommen wir spätabends in der auf 2.335m Höhe gelegenen Kolonialstadt Arequipa, wo alle Gebäude aus weißen „Sillar“-Steinen erbaut wurden.
Übernachtung im ***Casa Andina Standard oder gleichwertig in Arequipa (Frühstück) Gehzeit: 1,5h / Fahrtzeit: 9,5h

12. Tag – Juanita besuchen und Salsa tanzen in der „weißen Stadt“ Arequipa

Beim morgendlichen Stadtrundgang besuchen wir unter anderen den San-Camilo-Markt, die Kathedrale, das Museum „Santuarios Andinos“ in der sich die fast perfekt erhaltene Mumie „Juanita“ oder ihrer Schwester befindet sowie das berühmte Kloster „Santa Catalina“, erbaut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Kloster, erst seit 1970 der Öffentlichkeit zugänglich, stellt eine eigenständige Stadt in Miniaturgröße dar, in der einst bis zu 400 Nonnen lebten. In der Zeit des Vizekönigtums funktionierte es nahezu unabhängig von der Außenwelt. Ein Sprachlehrer gibt uns heute bei diesem Rundgang einige wichtige Einblicke in die Inka Sprache Quechua und Spanisch.
Nach dem Mittagessen besuchen wir ein Sozialprojekt, wo Kindern in Not ein Zuhause geboten wird. Den Bewohnern können wir je nach Altersgruppe bei den Hausaufgaben helfen oder mit den Kleinsten unter ihnen spielen.
Am Abend schwingen wir bei einem einstündigen Salsa-Tanzkurs die Hüften und dann folgt der „Praxistest“ in einer kleinen Tanzbar.
Übernachtung im ***Casa Andina Standard oder gleichwertig in Arequipa (Frühstück) Gehzeit: 4,5h / Fahrtzeit: 0,5h

13. Tag – Besuch bei einer Inka-Familie im Colca-Canyon

Gerade weil sie erst in den 1970er Jahren mit der Außenwelt verbunden wurden, haben sich in den Dörfern des malerischen Colca-Tals Trachten und traditionelles Leben bis heute erhalten. Das gilt noch viel mehr für die Landwirtschaft, die beinahe unverändert auf 1.000 Jahre alten Anbauterrassen betrieben wird. Wir erreichen am Mittag Chivay und fahren gleich weiter zu einer einheimischen indigenen Bauernfamilie in Coporaque, wo zusammen gegessen und auch sehr einfach übernachtet wird. Eventuell haben wir auch Gelegenheit dazu das alte Bier der Inka zu probieren: „Chicha“ - ein fermentiertes Maisgetränk.
Übernachtung **bei einheimischen Bauernfamilien im Colca-Canyon (Vollpension) Gehzeit: 1h / Fahrtzeit: 3,5h

14. Tag – Kondore "die Könige der Lüfte" und der Titicacasee

Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir in den mehr als 100km langen Colca-Canyon, der an seiner tiefsten Stelle 3.400m misst und doppelt so tief wie der Grand-Canyon ist, zum Aussichtspunkt „Cruz del Condor“. Mit etwas Glück beobachten wir die majestätischen Kondore in ihrem Gleitflug über den Tiefen des Canyons. Der Kondor „der König der Lüfte“ ist eines der wichtigsten Wesen in der Inka- und Vorinka-Mythologie und hat noch heute einen hohen Stellenwert bei der indigenen Bevölkerung.
Anschließend fahren wir weiter nach Puno.
Übernachtung im *** Hotel Intiqa oder gleichwertig in Puno (Frühstück) Gehzeit: 1,5h / Fahrtzeit: 6,5h

15. Tag – Wohnen bei den Colla-Inka auf einer Insel mitten auf dem Titicacasee

Über den tiefblauen Titicacasee gelangen wir heute zu den schwimmenden Schilfinseln, die aus dem einheimischen „Totora“-Schilf hergestellt sind. Die Bewohner der Inseln sind wegen eines Konfliktes mit den „Colla“-Indianern auf den See geflohen. Sie wohnen schon seit Jahrhunderten auf den 50 bis 70 Inseln. Auf der idyllischen „Isla Amantani“ integrieren wir uns in die Dorfgemeinschaft, wobei wir uns immer zu zweit in die indigenen Familien aufteilen. Gesprochen wird mit Händen und Füßen, denn die Familie spricht nur Quechua und Spanisch. Am Nachmittag wandern wir gemeinsam auf einen der beiden Berge der Insel – „Pachamama“ oder „Pachatata“ - wo wir, vom Tempel aus, einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang über dem See genießen. Im Anschluss heißt es dann ganz tief Eintauchen in diese einmalige Kultur beim gemeinsamen Abendessen und Musizieren.
Übernachtung in einfacher Unterkunft bei den Indigenen auf der Insel Amantani (Vollpension) Gehzeit: 3h / Fahrtzeit: 0,5h

16. Tag – Auf der Insel der strickenden Männer

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren freundlichen Gastgebern, und fahren mit dem Boot auf die Insel „Taquile“, die bekannt ist für ihre strickenden Männer. Die Männer fertigen spezielle Mützen an, die den Eingeweihten auf einen Blick erkennen lassen, ob der Träger noch ledig, auf Brautschau oder schon verheiratet ist. Die „Taquileños“ sind in einer Genossenschaft organisiert, die sich bewusst auf die aus der Inka-Zeit stammenden Gebote "Ama suwa, ama llulla, ama qilla" (nicht stehlen, nicht lügen, nicht faul sein) bezieht. Deshalb verzichten die Einheimischen auf die Präsenz einer Polizeieinheit auf ihrer Insel.
Übernachtung im ***Hotel Intiqa oder gleichwertig in Puno (Frühstück und Mittagessen) Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit (Boot): 2,0h

17. Tag – Reise durch das Altiplano in die Inka-Hauptstadt Cuzco

Heute fahren wir mit dem Reisebus weiter über die Hochebene der Anden – dem Altiplano – nach Cuzco. Auf dieser Fahrt geht es vorbei an Bergkämmen und Alpakaherden, durch eine authentische und pittoreske Landschaft und uns bleibt schon mal die Luft weg. Das kann am Sauerstoffmangel in 4500 Meter Höhe liegen, aber auch an der gewaltigen Landschaft. Unterwegs besuchen wir die Ruinen von „Pucara“, mit ihren getöpferten Stieren auf den Dächern, deren Bewohner vor den Inkas zahlreiche Bodenbilder, sogenannte Geoglyphen, die im Gegensatz zu den Nazca-Linien auch als Kanäle für das örtliche Bewässerungssystem dienten, in den fruchtbaren Boden einbrachten.
Danach geht es gleich weiter zur aus dem Jahr aus dem Jahr 1580 stammende Kirche von Andahuaylillas, die auch als „Sixtinische Kapelle der Anden“ bekannt ist. Uns faszinieren die bunten Wandmalereien, feinste Fresken und ein goldener Altar.
Zwischen den schneebedeckten Gipfeln und ursprünglichen Dörfern fahren wir zur Prä-Inkastätte „Raqchi“. Sofort fallen die schlanken, dabei aber sehr ungenau gearbeiteten Säulen von Raqchi auf, die teilweise bis in eine Höhe von 12 Metern in den Himmel ragen.
Dieser Tempel des „Viracocha“ waren dem grausamen Inka-Gott „Wiracocha“ gewidmet, über den unser Reiseleiter Spannendes zu berichten hat.
Übernachtung im ***Casa Andina Standard oder gleichwertig in Cuzco. (Frühstück, Mittagessen) Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit: 6,5h

18. Tag – Machu Picchu - Inka Trail

Schon früh am Morgen lassen wir uns mit dem Bus zur Zugstation von Ollantaytambo bringen. Von dort fahren wir mit dem Zug zum KM104 und starten sofort mit unserer Wanderung auf dem Inka Trail. Diese dreistündige Wanderung führt uns zu den Ruinen von „Chachabamba“ und „Wiñaywayna“. Von hier aus passieren wir die berühmte „Puerta del Sol“, von wo wir einen ersten Blick auf die atemberaubenden Inkaruinen werfen. Hier auf 2.400m Höhe liegt der mystische Ort direkt vor unseren Augen! Seit über 100 Jahren rätselt die Wissenschaft, wie die Inka auf die Idee kamen, auf dem Gipfelplateau des Machu Picchu eine Stadt zu bauen. Noch rätselhafter ist die Frage, warum sie – kaum fertig – Machu Picchu wieder ganz der Natur überließen. Bevor der Ort 1911 entdeckt wurde, war Machu Picchu ein Zufluchtsort, der nur wenigen Auserwählten bekannt war. Glücklicherweise blieb er den Spaniern verborgen, so dass man heute noch durch die gut erhaltenen Ruinen spazieren kann. Auf einer ausführlichen Besichtigungstour erfahren wir alles über den historischen Hintergrund dieser beeindruckenden Zitadelle und über das Weltwunder von Südamerika. Im Anschluss geht es mit Bus und Zug zurück nach Cuzco.
Übernachtung im ***Casa Andina Standard oder gleichwertig in Cuzco (Frühstück) Gehzeit: 5,5h / Fahrtzeit: 1,5h

19. Tag – Besichtigung der Inka-Ruine Sacsayhuaman und Rundgang durch Cuzco

Am frühen Morgen machen wir uns zum belebten und bunten Markt „San Pedro“ auf. Von tropischen Früchten aus dem weitläufigen Dschungelgebiet des Amazonas über dutzende verschiedene Mais- und Kartoffelsorten bis hin zu Quinoa und Kokablättern, hier bekommen wir einen intensiven Einblick in die kulinarische Vielfalt Perus.
Auf originelle Art und Weise geht die Erkundung der alten Inkastätten weiter. Wir fahren bis nach Sacsayhuamán. Diese Inkafestung beeindruckt besonders durch riesige, passgenau geschliffene und ohne Mörtel zusammengefügte Steinquader. Zurück in Cuzco folgt nach dem Mittagessen ein Rundgang durch die historische Altstadt, dem Künstlerviertel San Blas und zum rätselhaften Stein der zwölf Ecken am Sonnentempel „Qoricancha“. Offen bleibt, wie es den Inka gelang, die tonnenschweren Steine zu bewegen, ohne das Rad zu kennen.
Nach dem Abendessen besuchen wir das „Museo del Pisco“, wo wir unseren eigenen Pisco Sour mixen!
Übernachtung im ***Casa Andina Standard oder gleichwertig in Cuzco (Frühstück) Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit: 1,5h

20. Tag – Von Cuzcos Anden nach Puerto Maldonado in den Dschungel

Heute führt uns unsere Reise vom andinen Andenhochland hinunter ins dampfende Amazonasbecken. Am Flughafen in Puerto Maldonado wartet bereits unser Transfer zum Hafen auf uns. Genießt die ca. 1-stündige Bootsfahrt in unsere Dschungellodge. Es bleibt etwas Zeit, um sich zu Akklimatisieren und mit einem frisch gepressten, exotischen Saft zu erfrischen.
Am Nachmittag unternehmen wir einen ersten Ausflug zur Affeninsel. Auf der, nur wenige Minuten von der Herberge gelegenen, Insel, inmitten des Madre de Dios, leben eine Vielzahl der zutraulichen Primaten in freier Wildbahn, die sich die von den Besuchern mitgebrachten kleinen Bananen und anderen Früchte gerne holen.
Nach dem Abendessen, mit Einbruch der Dunkelheit, brechen wir mit unserem Guide erneut zu einer Erkundungstour auf. Wir leuchten die Ufer des Madre de Dios mit unseren Taschenlampen ab, und halten Ausschau nach Kaimanen. Vielleicht sehen wir auch Capybaras - die Wasserschweine sind die größten Nagetiere der Welt.
Die Geräusche des Dschungels werden euch heute in einen tiefen erholsamen Schlaf hinüberbegleiten.
Übernachtung in der Corto Maltes*** oder gleichwertig in Tambopata (Frühstück, Abendessen). Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit (Boot): 1,0h
Achtung: Das Programm vor Ort kann sich ändern, da die Lodge dieses den Bedingungen vor Ort wie Wetter und Disposition der Naturführer selbst festlegt.

21. Tag – Lago Sandoval (Flachwassersee)

Gestärkt nach einem leckeren Frühstück wandern wir zum Lago Sandoval, einer der größten Flachwasserseen im Naturreservat Tambopata. Wir schnappen uns die Paddel und mit Ruderbooten, ganz lautlos, starten wir unsere Pirsch nach seltenen Vögeln wie den Hoatzinen (Urvögeln), Jacanas, Brüllaffen, Totenkopfäffchen, schwarze Kapuzineraffen, Tamarine und Faultiere. Hier lebt auch eine Familie Riesenflussotter, die bis zu 2m groß werden und vom Aussterben bedroht sind. Mit etwas Glück können wir sie beim Sonnen oder Fischen beobachten. Baden ist hier nicht empfohlen, denn der See ist Heimat von Kaimanen und Piranhas. Unser Mittagessen nehmen wir in der Lodge ein. Danach bleibt Freizeit zum Relaxen und die grandiose Umgebung zu genießen. Nach dem Abendessen starten wir zu einer Nachtwanderung um die Vielfalt von Insekten, Amphibien, Reptilien und anderen nachtaktiven Tieren zu erforschen.
Übernachtung in der Corto Maltes*** oder gleichwertig in Tambopata (Vollpension). Gehzeit: 2,5h / Fahrtzeit (Boot): 1,0h
Achtung: Das Programm vor Ort kann sich ändern, da die Lodge dieses den Bedingungen vor Ort wie Wetter und Disposition der Naturführer selbst festlegt.

22. Tag – Ausklang der Reise

Frühaufsteher starten den Tag heute mit einem Canopy Walk hoch oben in den Baumwipfeln. Genießt die grandiosen Ausblicke aus 30 Metern Höhe und dieser einzigartigen Perspektive auf den Regenwald und den Rio Madre de Dios. Wir verharren ganz still auf den Plattformen und beobachten die erwachende Natur.
Nach dem Frühstück bringt euch euer Reiseleiter zurück zum Flughafen. Eine wunderbare Reise endet hier und mit tollen Erinnerungen im Gepäck geht es für euch nach Hause. (Frühstück)

23. Tag – Ankunft in Deutschland