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FAQ - Mythos Amazonas



Brauche ich ein Visum für Peru, Bolivien und Brasilien?

Für Deutsche, Österreicher oder Schweizer ist eine Einreise in diese drei Länder ohne spezielles Visum möglich und sie können sich mit dem Touristenvisum, das bei Einreise ausgestellt wird, bis zu 3 Monate am Stück im Land aufhalten. Desweiteren ist zu beachten, dass der Reisepass bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Wichtige Info: Ein- und Ausreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern! Wir halten Sie aber hierzu auf dem Laufenden. Für die Einhaltung der Reisebestimmungen ist aber grundsätzlich aber jeder Reiseteilnehmer selbst verantwortlich.

Welche Impfungen/Prophylaxe benötige ich für meine Reise?

  • Standardimpfungen: Wir empfehlen, sich rechtzeitig vor Abreise vom Arzt eingängig untersuchen zu lassen und Standardimpfungen wie für Tetanus, Hepatitis A sowie Diphtherie auf den letzten Stand bringen zu lassen, sofern erforderlich.
  • Gelbfieber: Die Gelbfieberimpfung ist für die Einreise aus Bolivien nach Brasilien vorgeschrieben!
  • Tollwut: Aus unserer Sicht kann eine Tollwutimpfung bei dieser Expedition in Betracht gezogen, ja empfohlen werden, da es generell viele streunende Hunde gibt. Bitte besprechen Sie die Vor- und Nachteile einer Tollwutimpfung ebenfalls mit Ihrem Arzt oder Tropenmediziner.
  • Dengue: Es besteht nirgendwo ein akutes Risiko! In 30 Jahren haben wir noch nie von einem Fall auf dieser Route gehört! Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen. (Quelle: Internetseite Auswärtiges Amt)
  • Malaria: Es besteht nirgendwo ein akutes Risiko! In 30 Jahren haben wir noch nie von einem Fall auf dieser Route gehört! Hierbei empfiehlt das Auswärtige Amt zur Expositionsprophylaxe, um sich vor Mückenstichen zu schützen.
  • Höhenkrankheit/Soroche: Nur am zweiten Tag fahren wir einige Minuten über einen 4.000m hohen Pass. Symptome wie Übelkeit, Niedergeschlagenheit oder Schwindel als Anzeichen der Höhenkrankheit können da kaum vorkommen, da wir uns nur kurz auf einer solchen Höhe befinden und dann wieder runter ins Amazonas-Becken fahren. Unsere Reiseleiter sind aber auf ggf. aufkommende Übelkeit professionell vorbereitet.

Wie sicher ist es in den Ländern?

Auf unserer Reise bewegen wir uns grösstenteils durch Gebiete, die sehr ausserhalb der touristischen Pfade liegen. Aber wie in jedem südamerikanischen Land und speziell in Städten sollte man hier sehr aufmerksam sein und die Augen offenhalten sowie Wertsachen sicher verwahren bzw. die Dinge im Hotel lassen, die man nicht unbedingt braucht. Den Anweisungen des Reiseleiters ist hier Folge zu leisten, da er die Orte bestens kennt und auf mögliche Gefahren hinweisen kann. Im Strassenverkehr sollte man besonders aufpassen, da hier häufig das „Recht des Stärkeren“ umgesetzt wird und Fussgänger schnell „gerne übersehen“ werden.

Wie sieht es mit dem Essen aus?

Die Peruaner nehmen übrlicherweise ein leichtes Frühstück und ein nicht zu reichhaltiges Mittagessen zu sich. Erst am Abend erfolgt die Hauptmahlzeit (in der Regel Suppe, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte und eine Nachspeise). Speziell im Amazonas serviert man über offenem Feuer oder Holzkohlengrill geröstetes Tapirfleisch, Sachava. Unter Picadillos de Paiche versteht man Amzonas-Fischgerichte mit Tomaten, Zwiebeln und Bratkartoffeln sowie Reis. Auch die Brasilianer sind ein leichtes Frühstück gewohnt, das in der Regel aus Kaffee, heißer Milch, Obst, Gebäck oder Brot und eventuell noch etwas Wurst und Käse besteht. Wichtigste Bestandteile der Hauptmahlzeiten sind Reis, schwarze Bohnen und Farofel (Mehl aus einer Maniokwurzel), dazu wird Fleisch, Hähnchen oder Fisch gereicht. Das Essen bei der Bootstour und der Off-Road-Safari ist ein Mix aus lokaler und europäischer Küche. Bei beiden Teilen sind extra darauf spezialisierte Köche mit bei der Gruppe! Auf dem Frachtschiff gibt es ein einfaches Frühstück, wo der Reiseleiter jedoch Marmelade, Salami und Käse hin-zugekauft hat. Mittag- & Abendessen wird ebenfalls von der Mannschaft des Frachtschiffes gestellt und ist sehr reichlich und schmackhaft. Vegetarisches Essen kann grundsätzlich nicht organisiert werden. Lediglich im Dschungel werden unsere Köche auf Wunsch ein reduziertes Essen auf vegetarischer Basis bieten.

Mit welchen Transportmitteln reisen wir und wie lang dauern die Fahrtzeiten?

Die Tour geht über insgesamt 2.400 km in nur 22 Tagen – im Schnitt also über 100km pro Tag – fliegen, wandern, Boot, Bus, Schiff oder Pick-Up fahren... ! Daher liegt es in der Natur der Sache, dass an einigen Tagen viele Kilometer zurückgelegt werden müssen. Insbesondere im Manu- & Tambopata Nationalpark, als auch auf der Fahrt von Peru durch Bolivien, werden oft 5 bis 10 Stunden am Tag im Boot verbracht, gerade bei starkem Regen, wo es vielleicht auch unter dem Dach etwas nass wird, kein Vergnügen. Der Reiseleiter wird immer versuchen, die Fahrten durch Besuche von Indiodörfern oder Tierbeobachtungen zu unterbrechen – auch wenn dies an einigen Tagen nicht oder nur teilweise gelingen wird! Auch auf der Fahrt im Pick-Up von Sena nach Guajaramerim in Bolivien sowie der Fahrt im Reisebus in Brasilien nach Porto Velho (5-7 Stunden, vielleicht mit einer Essenspause) der Busfahrt von Puerto Maldonado nach Cobija und auf dem Frachtschiff von Manaus nach Santarem ist „Sitzfleisch“ gefragt....

Gibt es Internet? Und wie sieht es mit der Stromversorgung aus?

In fast allen Hotels die in Städten liegen, gibt es Strom und auch in der Regel WLAN. Im Dschungel und anderen entlegenen Gebieten gibt es fast keinen Strom, oder nur für wenige Stunden wird ein Stromgenerator angeschmissen. Es empfiehlt sich einen Steckdosen-Adapter mitzubringen, da in den bereisten Ländern drei verschiedene Steckdosentypen benutzt werden (Typ A, B, C). Die Netzspannung beträgt in Peru und Brasilien in der Regel 220 Volt und die Frequenz 60 Hertz, was für deutsche Geräte in der Regel unbedenklich ist. In Bolivien beträgt die Netzspannung 115 / 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz.

Kommen wir mit Einheimischen in Kontakt?

Ein ganz klares JA! Unser Anspruch und ausdrücklicher Wunsch ist, dass die Teilnehmer in hautnahen Kontakt mit den Menschen kommen. Wir besuchen soziale Projekte, Kindergärten und Krankenhäuser übernachten bei Paranussbauern, um von Ihrem Lebensalltag zu erfahren oder lassen uns von illegalen Goldschürfern zeigen, wie sie ihre riesigen Schürfanlagen bedienen. Abgesehen von diesen „geplanten“ Treffen, besteht natürlich immer die Möglichkeit in Gespräche auf dem Markt oder z.B. auch mit Taxifahrern zu kommen. Unsere Reiseleiter helfen gerne beim Übersetzen. Und nicht nur wir möchten von den Einheimischen erfahren; diese selbst sind auch sehr an unserem Leben interessiert!

Wie ist das Klima?

Sommer & Winter gibt es im Amazonasgebiet nicht – nur Regenzeit und Trockenzeit. Vorteil der Regenzeit ist es, dass hier alles üppiger gedeiht und sattgrün ist. Nachteil ist der 1-2 stündige Regenfall am Nachmittag. Aber auch der (warme) Regen kann eine tolle Erfrischung sein! Auch nachts regnet es oft drei bis sechs Stunden... Kurz noch etwas zur Reisezeit: Im Amazonasgebiet kann man das Klima nicht vorhersagen. Es kann durchaus vorkommen, dass während der Trockenzeit (Mai bis November) auch mal heftiger Regen fällt oder traumhafter Sonnenschein während der Regenzeit (Dezember bis April) herrscht.

Wie viel Geld sollte ich mitnehmen?

Bitte kein Bargeld von Deutschland aus mitnehmen! Ratsamer ist es eine Kreditkarte mitzunehmen (keine Eurocard und den PIN nicht vergessen), denn so kann man problemlos Bargeld an vielen Geldautomaten in den Städten abheben und erhält trotz geringer Gebühren den mit Abstand besten Umtauschkurs. Euros können nirgendwo gewechselt werden! Der Reiseleiter ist bei den Grenzübergängen behilflich die "alte Währung" in die "neue Währung" günstig umzutauschen.

Welche Tiere kann ich während der Tour sehen?

Wer sich die Mythos Amazonas Tour ausgesucht hat, hat als Tierliebhaber einen richtigen Jackpot gelandet! Denn das Amazonasgebiet gilt nicht nur als die Lunge der Welt, sondern beherbergt auch die grösste Anzahl von Tierarten auf dem gesamten Globus. Auf unserer Reise bekommen wir eine Vielzahl von Affenarten wie Brüllaffen, Totenkopfäffchen und Kapuzziner neben unzähligen exotischen Vogelarten wie Papageien, Huatzine oder Tukane zu sehen. Daneben natürlich auch Wasserschweine, Tapire und Seeotter sowie Insekten- und Reptilienarten; darunter Taranteln, Schmetterlinge, Kaimane und Schlangen. Es ist fast sicher, dass einige dieser Tiere zu sehen sind, aber etwas Glück gehört immer dazu!

Was muss ich Bezug auf Hygiene beachten?

Hier müssen alle Teilnehmer der Expedition natürlich einige deutliche Abstriche machen, was die gewohnte Hygiene in Europa betrifft. Andere Länder – andere Sitten! Wir legen Wert darauf die Unterkünfte so auszuwählen, das diese so sauber wie nur irgendmöglich sind, jedoch ist das bei den Verhältnissen, abseits der Touristenrouten, wo nur Einheimische übernachten, oft schwer. Die von uns benutzten Restaurants sind in der Regel „100% landestypisch“, klein aber sauber und das Essen ist dort stets frisch zubereitet. Im Dschungel geht es da schon recht abenteuerlich zu! Hier wird das Geschirr auch im Fluss gewaschen und die „Küche“ besteht oft nur aus einem in wenigen Minuten hergestellten Holztisch aus Ästen eines Dschungelbaumes. Aber auch hier bemühen sich unser extra aus Cuzco drei Tage vor der Tour angereister „Chefkoch“ und sein Team, alles so frisch und sauber zuzubereiten wie nur möglich. Trinkwasser ist immer frisch in Containern, die wir vorher in der Stadt oder einem Dorf gekauft haben, dabei. Die Toiletten in den Hotels sind recht sauber und normal nutzbar. In den Restaurants sind diese oft „landestypisch“ einfach und entsprechen dort in der Regel nicht den europäischen Verhältnissen. Im Dschungel wird ein Loch mit der Machete in die Erde gegraben... Toilettenpapier und Machete wird natürlich gestellt. Oft gibt es auch ein „Plumsklo“ in den Indiodörfern…. Besser fragen Sie aber nach der Machete!