Ottos Tours Logo

FAQ - Auf den legendären Pfaden der Inka



Brauche ich ein Visum für Peru, Bolivien und Chile?

Für Deutsche, Österreicher oder Schweizer ist eine Einreise in diese drei Länder ohne spezielles Visum möglich und sie können sich mit dem Touristenvisum, das bei Einreise ausgestellt wird, bis zu 3 Monate am Stück im Land aufhalten. Desweiteren ist zu beachten, dass der Reisepass bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss.

Wichtige Info: Ein- und Ausreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern! Wir halten Sie aber hierzu auf dem Laufenden. Für die Einhaltung der Reisebestimmungen ist aber grundsätzlich aber jeder Reiseteilnehmer selbst verantwortlich.

Welche Impfungen/Prophylaxe benötige ich für meine Reise?

Standardimpfungen: Wir empfehlen, sich rechtzeitig vor Abreise vom Arzt eingängig untersuchen zu lassen und Standardimpfungen wie für Tetanus, Hepatitis A sowie Diphtherie auf den letzten Stand bringen zu lassen, sofern erforderlich.

Gelbfieber: Da wir in keinem der Gelbfiebergebiete reisen, ist eine Impfung hierzu nicht nötig.

Wichtige Info: Diese Bestimmungen können sich kurzfristig ändern!

Tollwut: Aus unserer Sicht kann eine Tollwutimpfung bei dieser Tour in Betracht gezogen, ja empfohlen werden, da es generell viele streunende Hunde gibt. Bitte besprechen Sie die Vor- und Nachteile einer Tollwutimpfung ebenfalls mit Ihrem Arzt oder Tropenmediziner.

Dengue: Ist nicht nötig, da wir keine Dengue-Gebiete besuchen.

Malaria: Ist nicht nötig, da wir keine Malaria-Gebiete besuchen.

Höhenkrankheit/Soroche: Da wir uns auf unseren Reisen auf Höhen von bis zu 4.000m über dem Meeresspiegel bewegen, ist es zwar selten aber es können durchaus einmal Symptome wie Übelkeit, Niedergeschlagenheit oder Schwindel als Anzeichen der Höhenkrankheit auftauchen. In jedem Fall hilft hier bei Ankunft auf der Höhe ein Coca- oder Muña-Tee, der in den meisten Hotels gratis in der Lobby bereitsteht – viel Trinken ist generell sehr wichtig auf dieser Höhe. In Apotheken lassen sich vor Ort auch Soroche-Tabletten kaufen, die akut helfen, wenn es doch etwas stärker auftreten sollte. Unsere Reiseleiter sind auf diese Dinge professionell vorbereitet.

Wie sicher ist es in den Ländern?

Auf unserer Reise bewegen wir uns grösstenteils durch Gebiete, die aufgrund des Tourismus sehr sicher sind. Dennoch sollte man – wie in jedem südamerikanischen Land und speziell in Städten – aufmerksam sein und die Augen offenhalten sowie Wertsachen sicher verwahren bzw. die Dinge im Hotel lassen, die man nicht unbedingt braucht. Den Anweisungen des Reiseleiters ist hier Folge zu leisten, da er die Orte bestens kennt und auf mögliche Gefahren hinweisen kann. Im Strassenverkehr sollte man besonders aufpassen, da hier häufig das „Recht des Stärkeren“ umgesetzt wird und Fussgänger schnell „gerne übersehen“ werden.

Wie sieht es mit dem Essen auf der Reise aus?

Wer nach Peru kommt, der schwärmt wenig später von der vielfältigen und unglaublich leckeren Küche. Und das hat auch seinen Grund: denn Kulinarik ist der ganz grosse Stolz der Peruaner und findet auch schon grosse Anerkennung weltweit. So gewann Peru in den letzten Jahren 6 Mal in Folge den Preis für „Beste Kulinarik“ bei den World Travel Awards. Bekannte Gerichte sind Aji de Gallina (Hühnchen mit gelber Aji-Sosse und Reis), Lomo Saltado (eine Art Wok-Rindergericht mit Tomaten, Zwiebeln und Reis) oder auch Ceviche (roher Fisch der durch Limettensaft gegart wird, mit Zwiebeln und Chili). In Bolivien und Chile sind die Gerichte ebenfalls zumeist auf Basis von Hühnchen, Fisch und Rindfleisch in Kombination mit Reis oder Kartoffeln. In allen Ländern ist vor Allem auch die Suppenkultur weit verbreitet. Vegetarier und Veganer sollten in Restaurants ganz speziell nachfragen und sichergehen, da man noch nicht immer überall gewohnt ist, keine fleischbasierten Gerichte zu servieren. Bei unseren inkludierten Essen gibt es zumeist typisch regionale Gerichte, die mit viel Liebe und Hingabe zubereitet werden.

Mit welchen Transportmitteln reisen wir und wie lang dauern die Fahrtzeiten?

Innerhalb von 22 Tagen bereisen wir drei riesige Länder Südamerikas, sodass wir auch einiges an Strecke zurücklegen müssen. Dabei legen wir drei Abschnitte per Flugzeug mit max. 3 Stunden Flugzeit pro Strecke zurück. Den grössten Teil der Fahrten sitzen wir aber in guten lokalen Reisebussen, die zumeist gemütlicher sind als die in Europa, oder aber in Kleinbussen (wie Starex oder Sprinter, je nach Gruppengrösse). Die wenigen Überlandfahrten dauern in der Regel zwischen 2-4 Stunden, von Puno nach Cuzco reise Fahrzeit 5 Stunden. Zwischen Ollantaytambo und Machu Picchu fahren wir in einem gemütlichen Zug.

Gibt es Internet? Und wie sieht es mit der Stromversorgung aus?

In allen Hotels die in Städten liegen, gibt es Strom und auch WLAN. Die Geschwindigkeit des Internets ist zwar oft gering, aber es reicht zum Abrufen für Emails, soziale Netzwerke und Nachrichten. In den einfachen Unterkünften, wo wir zum Beispiel bei Familien übernachten oder in den Wüsten von Bolivien und Chile, gibt es oft nur für wenige Stunden Strom um Elektronikgeräte aufzuladen und kein Internet. Es empfiehlt sich einen Steckdosen-Adapter mitzubringen, da in den bereisten Ländern drei verschiedene Steckdosentypen benutzt werden (Typ A, B, C). Die Netzspannung beträgt in Peru und Chile in der Regel 220 Volt und die Frequenz 60 Hertz, was für deutsche Geräte in der Regel unbedenklich ist. In Bolivien beträgt die Netzspannung 115 / 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz.

Kommen wir mit Einheimischen in Kontakt?

Ein ganz klares JA! Unser Anspruch und ausdrücklicher Wunsch ist, dass die Teilnehmer in hautnahen Kontakt mit den Menschen kommen. Wir besuchen soziale Projekte, übernachten bei indigenen Familien, um von dessen Tradition zu erfahren oder lassen uns von Arbeitern wie in den Silberminen von Potosi erzählen, wie ihr Lebensalltag aussieht. Abgesehen von diesen „geplanten“ Treffen, besteht natürlich immer die Möglichkeit in Gespräche auf dem Markt oder mit Taxifahrern zu kommen. Unsere Reiseleiter helfen gerne beim Übersetzen. Und nicht nur wir möchten von den Einheimischen erfahren; diese selbst sind auch sehr an unserem Leben interessiert!

Wie ist das Klima?

Während unserer Reise erleben wir ein breites Spektrum an verschiedenen Landschaften und halten uns im Küsten-, Anden- und Wüstengebiet auf. Ebenso kann das Klima sehr unterschiedlich sein:

Im Küstengebiet (Lima, Huacachina, Nazca): Meist sonnig und milde bis warme Temperaturen, wenig Niederschlag. Tagsüber zwischen 15-25 Grad, nachts 10-20 Grad.

Im Andengebiet (Arequipa, Puno, Cusco, La Paz, etc): In der sogenannten Regenzeit (von Oktober bis April) viel und regelmässiger Niederschlag, konzentriert auf einige Stunden mit viel Sonne im Wechsel; milde Temperaturen von tagsüber 15-22 Grad, nachts 6-12 Grad. In der sogenannten Trockenzeit (von Mai bis September) fast kein Niederschlag und viel Sonne; tagsüber 12-22 Grad, nachts 4-8 Grad. Sobald die Sonne weg ist, kühlen die Temperaturen rapide runter.

Im Wüstengebiet (Uyuni & Atacama): Regnen tut es im Wüstengebiet nur unwesentlich viel, mit 25mm-45mm Niederschlag pro Monat durchschnittlich in der Zeit von November bis April. Die Lufttemperatur ist sehr gering mit zwischen 5-11 Grad, wobei es nachts sogar bis -10 Grad herunterkühlen kann. Die Sonne wärmt zwar, aber die trockenen kalten Winde erfordern dennoch eine kältedämmende Kleidung.

Die Sonne ist gerade in den höheren Höhenlagen sehr intensiv und der UV-Wert hoch, weshalb auf einen starken Sonnenschutz (sowohl Sonnencreme als auch Sonnenbrille) geachtet werden muss.

Wie viel Geld sollte ich mitnehmen?

Bitte kein Bargeld von Deutschland aus mitnehmen! Ratsamer ist es eine Kreditkarte mitzunehmen (keine Eurocard und den PIN nicht vergessen), denn so kann man problemlos Bargeld an vielen Geldautomaten in den Städten abheben und erhält trotz geringer Gebühren den mit Abstand besten Umtauschkurs. Euros kann man ansonsten in Peru in zahlreichen Wechselstuben in den Städten und an den Grenzen zu einem nicht ganz so guten Strassenkurs tauschen. Der Reiseleiter ist auch hierbei behilflich und kündigt an, wo Geld abgehoben oder gewechselt werden kann.

Welche Tiere kann ich während der Tour sehen?

Wie in jedem Land des Andengebiets lassen sich an Strassenrändern oder auch in manchen Städten wie Cusco unzählige Alpakas und Lamas erspähen. Wer Glück hat, sieht in höheren Ebenen sogar die wilden grazilen Vicuñas. Im Colca-Tal ist es sehr wahrscheinlich, dass wir am Cruz del Condor Kondore aufsteigen sehen – einem wichtigen Symboltier der Inkas. Später in der Wüste von Uyuni und Atacama bekommen wir häufig die Gelegenheit rosarote Flamingos und andere Vogelarten zu bestaunen.