Ottos Tours Logo
Flyer FAQ

Caribbean Island Safari

Martinique, Barbados, Trinidad & Tobago

Die Vielfalt der Karibik hautnah in einer kleinen, exklusiven Reisegruppe (maximal 6 - 12 Personen) erleben! Weiße, traumhafte mit Kokosnusspalmen umsäumte Strände, türkisblau schimmerndes Wasser, eine exotische Pflanzen- und Vogelwelt, dichter Dschungel, nebelumhangene und rauchende Vulkanberge, aber auch die sehr relaxte Lebensweise stets gut gelaunter Rastafaris, Reggae, Calypso und Steelband-Musik und bester Rum-Punsch!

Neben der intensiven Erkundung der Flora und Fauna der teilweise völlig unterschiedlichen Inseln mit englischer, wie auch französischer und sogar indischer Kultur, steht als Abschluss eine 8-tägige Segeltour auf einem Luxus-Katamaran mit 6 komfortablen, klimatisierten Doppelkabinen durch den wohl schönsten Teil der Karibik an – den Tobago Cays!

In 19 Tagen werden neun der schönsten und exotischsten Trauminseln der Karibik entdeckt. Obwohl diese kleinen Inseln wie an einer Perlenkette dicht aufgereiht nebeneinander liegen, sind sie doch alle ganz unterschiedlich – keine ist wie die andere und jede hat ihren eigenen Charme.

Höhepunkte

Termine und Preise

Termine (Di/Sa - ab Tobago, bis Martinique), Online-Preise pro Person im Doppelzimmer/Doppelkabine

JEDEN DIENSTAG* - ab 4.400€ als Individualreise ab 2 Personen (maximal 6), mit örtlicher, englischsprachiger Reiseleitung/Fahrer/Guide/Crew



PREMIUM-TERMINE - Exklusiv als Reiseleiter dabei SPIEGEL BESTSELLER Autor und Fotograf Andreas Zmuda, der 15 Jahre in der Karibik lebte, als auch einige Sonderleistungen, wie z. B.:

Verlängerungen für die Gruppen- als auch für die individuellen Termine:

Leistungen

Nicht enthaltene Leistungen:

1. Tag – Ankunft auf der Robinsoninsel Tobago

Herzlich Willkommen in der Karibik! Tobago, eine der ursprünglichsten Inseln mit dem ältesten geschützten Regenwald der Erde. Riesige Schmetterlinge und winzige Kolibris schwirren bunt durch den Regenwald, der das Landesinnere bedeckt. Wasserfälle laden zu einem erfrischenden Bad ein und es offenbart sich eine wunderbare Blütenpracht mit exotischen Pflanzen – eine überwältigende Natur. Am Flughafen erwartet uns bereits unser Reiseleiter mit einem Begrüßungs-Cocktail! In einem Kleinbus fahren wir nun quer über die traumhaft schönen Hügel der Insel und am ältesten naturbelassenen Regenwald der Nordhalbkugel entlang auf die weniger touristisch entdeckte Seite der Insel ins Fischerdorf Castara. Hier geht es einen steilen Hang hinunter zu dem kleinen Traumstrand des Dorfes, wo sich nur wenige Touristen aufhalten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, genießen wir zum Sonnenuntergang gleich einmal ein Bad im kristallklaren Wasser. (Heute sind keine Mahlzeiten im Preis enthalten.)
6x Übernachtungen auf Tobago (Castara) in einem der folgenden Hotels / Guesthouses: ***Alibaba’s Sea Breeze (direkt am Strand), **Lillibets (2 Laufminuten vom Strand), **(*) Naturalist Beach Resort (direkt am Strand) oder gleichwertig.

2. Tag – Relaxen im Paradies

Ausschlafen oder den ersten Sonnenaufgang mit dem Kaffee auf der Terrasse am Palmenstrand genießen, Frühstücken mit Blick aufs Meer, dann ein ausgedehnter Strandspaziergang, um das kleine Fischerdorf zu entdecken, wo die Männer am Strand in einem alten Holzofen den ganzen Tag leckeres Brot backen. Am Nachmittag Schnorcheln gehen und anschließend mit einem karibischen Cocktail in der Hand den Sonnenuntergang genießen – so könnte unser Tag heute aussehen. (Frühstück)

3. Tag – Im Fischerboot zu einem karibischen Traumstrand zum Schnorcheln, BBQ & Rum-Punsch!

Heute geht es mit einem einheimischen Kapitän in seinem Fischerboot die wunderschöne Küste entlang zu einer malerischen Bucht mit palmenumsäumtem Strand. Auf dem Weg dorthin versuchen wir unseren eigenen Fisch zu fangen, welchen wir später gut gewürzt am Strand grillen. Wer weniger Glück hat, für den hat der Kapitän beim Barbecue auch andere leckere einheimische Spezialitäten und eisgekühlte Drinks zu bieten. Der selbstgemixte Fruit-Punch sollte unbedingt probiert werden! Das köstliche Essen wird auf Blättern serviert – ganz nach Robinson Crusoe Art. Wir genießen einen wunderschönen Tag an dem einsamen, schneeweißen Strand, der nur mit dem Boot zu erreichen ist und verbringen die Zeit mit Schnorcheln, Volleyball am Strand oder einfach mal faul sein und die Seele baumeln lassen. (Frühstück, Mittagessen)

4. Tag – Jeep-Safari über die Insel mit Dschungel-Wanderung und Bootstour nach Little Tobago

Nach dem Frühstück wartet wieder eine abenteuerliche Fahrt auf uns. Auf schmalen kurvenreichen Wegen überqueren wir in kleinen Jeeps die Insel. Auf dem Weg zum Main Ridge Forest Reserve, welches schon 1776 unter Schutz gestellt wurde, genießen wir immer wieder malerische Ausblicke z.B. über die Bloody Bay. Wir unternehmen eine Wanderung durch den oft sogar noch weitestgehend unberührten tropischen Regenwald, der die Hügel und Hänge bedeckt und beobachten Papageien, Kolibris, Motmots, Cocoricos, Spechte und andere tropische Vögel.
Auf der westlichen Seite der Insel angekommen steigen wir in ein Glasbodenboot und schon geht die Fahrt zu einem der bedeutendsten Seevogel-Brutgebiete der Karibik – die nur einen Quadratkilometer große Insel Little Tobago. Vielleicht haben wir Glück und sehen unterwegs sogar Meeresschildkröten wie sie schwerelos durchs Wasser gleiten. Auf der Insel angekommen wandern wir zu einem Beobachtungspunkt. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die steil abfallende Felsküste Little Tobagos. Insgesamt sind auf der Insel 58 Vogelarten heimisch.
Nach dem Mittagessen in einem Baumhausrestaurant geht die Fahrt mit unseren Jeeps weiter entlang der spektakulären Westküste Tobagos mit traumhaften Ausblicken auf einsame Buchten und kleine Siedlungen. Nachdem wir die Hauptstadt Scarborough mit seiner kleinen, aber quirligen Down Town sowie zum Sonnenuntergang das alte Ford King George erkundet haben, gibt es noch einen leckeren Rum & Coke in einer typischen Rum-Bar.
Die kleine Stadt ist heute gut besucht, denn freitags wird der Lohn ausbezahlt und der wird, bis die Ehefrauen die Männer suchen und meist auch finden, von den Männern in einer Bar und auch an den unzähligen Grillständen in der Stadt „investiert“: leckeres mariniertes Hühnchen, deftig gewürztes Fleisch oder Fisch und dazu bunter Reis, einen scharfen Maiskolben und vielleicht noch Bratbananen… oder auch die scharfe Blutwurst, hier liebevoll Blood-Pudding genannt. (Frühstück, Abendessen)

5. Tag – Glasbodenbootfahrt zum Buccoo Reef inklusive Nylon Pool, Baden am Pigeon Point

Heute machen wir einen Ausflug zum berühmten Buccoo Reef. In der Store Bay steigen wir in unser Glasbodenboot ein. Auf uns wartet eines der bekanntesten und schönsten Korallenriffe der Antillen – das Buccoo Reef. Was wir hier bestaunen können, erklärt der Superlativ, dass das Riff zu den spektakulärsten Natursehenswürdigkeiten der Welt gehört. Das Unterwasserschutzgebiet weist eine riesige Artenvielfalt auf, von der wir uns ausgerüstet mit Maske und Schnorchel selbst überzeugen, wenn wir direkt in kunterbunte Fischschwärme hineintauchen. Weiterer Stopp unseres Ausfluges ist der Nylon Pool. Man sagt, nach einem Bad in diesem Pool man sich um Jahre jünger – wenn das keine guten Aussichten sind!
Danach geht es zu Fuß zum weißen Strand des Pigeon Point mit seinem türkisfarbenen, ruhigen Wasser und den unzähligen Palmen im Wind. Um das Idyll selbst zu erfassen schlendern wir den weißen Sandstrand des Naturschutzgebietes entlang. Wer genug gebräunt ist, kann die tropische Gartenanlage entdecken und sich auf die Jagd nach Schmetterlingen und Kolibris machen. Die liebste Freizeitbeschäftigung auf der kleinen Insel ist im Übrigen das Liming. Eine wirkliche Übersetzung gibt es dafür nicht, aber süßes Nichtstun trifft es wohl am besten. Das kann man wohl nirgends auf der Insel besser als hier. Sollte man einmal eine Pause vom Liming benötigen, laden kleine bunte Buden dazu ein, Souvenirs für die Heimat zu kaufen. Bedruckte Badetücher und T-Shirts sind ebenso zu finden wie karibische Muscheln und allerlei Handwerkskunst.
Für den knurrenden Magen gibt es in einem kleinen Strandrestaurant mit angeschlossener Bar Abhilfe. Würziger Fisch vom Grill und ein erfrischender Rum-Punsch lassen die Sonne noch heller strahlen und das Wasser noch blauer leuchten. (Frühstück)

6. Tag – Relaxen und Schnorcheln am Strand von Castara & Steelband Konzert bei der Sunday School

Nach einem entspannten Tag kommen am Abend in dem kleinen Fischerdorf Buccoo die Musikliebhaber unter uns auf ihre Kosten. Es ist Sonntag und wir fahren zur Sunday School. Hier handelt es sich jedoch nicht, wie der Name vermuten lässt, um eine kirchliche Schule, sondern um etwas viel Aufregenderes: in dem kleinen Dorf versammelt sich die halbe Insel und während die kräftigen Klänge der Steel Pans das leise Rauschen des Meeres übertönen, tanzen Einheimische und Touristen in Hinterhöfen und auf Wiesen direkt neben zahlreichen Essenständen. Mit einem Teller stellen sich Hungrige hier in Reihe an, um den berühmten Bake and Shark, eine Art Haifisch-Döner zu verspeisen. (Frühstück)

7. Tag – Scharlachrote Ibisse im Caroni Bird Sanctuary und eine kulinarische Weltreise in Port of Spain / Trinidad

Nach einem erholsamen Vormittag in Castara, geht es in einem 18-minütigen Flug zur großen Schwesterinsel Trinidad – der Insel der Gegensätze – exotische Kulturen und pulsierendes Leben, Calypso und Steelbandmusik, der größte Karneval unserer Erde, fantastische Cocktails, herrliche Tierbeobachtungen und eine üppige Regenwaldkulisse sowie ein kulinarischer Mix von indischer und afrikanischer Küche!
Mit einem Kleinbus fahren wir sogleich weiter in die Caroni-Sümpfe, dem Caroni Bird Sanctuary, in ein rund 80 Quadratkilometer großes Mangrovengebiet. Die Sumpflandschaft ist von einem wahren Labyrinth aus natürlichen Flussarmen und künstlichen Kanälen durchzogen. Wir fahren mit einem einheimischen Naturführer in seinem kleinen Boot tief in das Naturschutzgebiet und beobachten neben etwa 200 Vogelarten auch die auf Bäumen lebende Hundskopfboa oder hin und wieder einen Kaiman, der seine ledrige Nase aus dem Wasser streckt. Gefeierter Star ist allerdings der rubinrote Ibis. Erst spät am Nachmittag, kurz vor der Dämmerung, wenn die Schwärme von ihren etwa 20km entfernten Futtergründen in Venezuela zurückkehren, verdunkeln rote Wolken von bis zu 100 Tieren zuerst den Himmel und färben nach ihrer Landung auf den Zweigen vor der smaragdgrünen Kulisse des üppigen Regenwaldes ihre Schlafplätze in ein saftiges Rot. Bei diesem einmaligen ornithologischem Naturspektakel stockt jedem Zuschauer der Atem. Nicht umsonst ist der Scharlachsichler, Scarlet Ibis in der Landessprache, der Nationalvogel von Trinidad und Tobago.
Am frühen Abend kommen wir dort an und stoppen gleich einmal an der berühmten Savannah, dort wo im Februar der weltweit größte Karneval seinen Mittelpunkt hat. An den einfachen Straßenständen warten nun einige überraschende kulinarische Köstlichkeiten der Insel – eine wahre Weltreise für den Gaumen! Aus der westafrikanischen Küche kommt die Vorliebe für aromatische Eintöpfe mit allerlei Gemüse, Hühnchen, Schwein, Ente, Krabben oder Fisch. Und natürlich Callaloo, die reichhaltige Suppe aus der spinatähnlichen Dasheen-Pflanze oder Crab & Dumpling, Krabben mit Mehlklößen in KokosCurry-Sauce. Aus der indischen Küche gibt es verlockende Doubles, gebratene Teigfladen gefüllt mit Kichererbsen-Curry. Ebenso beliebt ist Roti, ein indisches Fladenbrot mit Gemüse- oder HühnchenCurry-Füllung. Und natürlich auch die super leckeren Pies – kleine gefüllte Teigtaschen! Dazu einen Früchtepunsch oder eine frische Kokosnuss. (Frühstück, Abendessen)
3x Übernachtungen auf Trinidad (Port of Spain) in einem der folgenden Hotels / Guesthouses: ***Monique's Guesthouse, ***Coblentz Inn Boutique Hotel, **(*)Forty Winks Inn oder **(*)Inn at 87 oder gleichwertig.

8. Tag – Port of Spain, die Magnificent Seven, Rum & Steelpans

Nach dem Frühstück machen wir uns heute auf zur Angostura-Rumdestillerie, die sich auf einer 20 Hektar großen Farm am Stadtrand befindet. Angostura ist der Name des berühmten Bitterlikörs, den der deutsche Arzt Johann Gottlieb Benjamin Siegert zu Beginn des 19. Jahrhunderts ursprünglich als Arznei gegen Tropenkrankheiten entwickelte. Als Heilmittel wenig erfolgreich, machte Angostura ab 1824 dafür als Bitterlikör Karriere, zog nach Trinidad um und erweiterte sein Spirituosensortiment um Rum. Im Jahr 1945 eröffnete man die eigene Rumdestillerie und begann den Rum erfolgreich zu verkaufen. Auf einer umfassenden Führung tauchen wir zweieinhalb Stunden in die Geschichte dieser letzten und sehr geschichtsträchtigen Rumdestillerie des Landes ein und bekommen auch eine Kostprobe.
Nach dem Mittagessen in einem kleinen typischen Restaurant erkunden wir die quirlige Hauptstadt, geprägt von all ihren Gegensätzen alter und neuer Architektur. Die Straßen in Downtown vibrieren vor lauter Menschen und Musik! Was einem sofort auffällt, ist das bunte Gemisch der Menschen in den Straßen, die afrikanischer, indischer, chinesischer, westeuropäischer und mittelöstlicher Abstammung sind. Die Stadt am Golf von Paria spiegelt das multikulturelle Erbe wider, das in dieser Form einzigartig in der Karibik ist. Bei einem Spaziergang durch Queen’s Park Savannah entdecken wir die Magnificent Seven – sieben imposante Kolonialzeitbauten, die einst reichen Engländern als Familienresidenzen dienten und heute unter anderem das Büro des Premierministers und den Sitz des katholischen Erzbischofs beherbergen. Kokosnussverkäufer bieten hier ihre erfrischenden Waren an, welche wir natürlich gleich einmal ausprobieren.
Danach lernen wir bei einem Besuch eines Steeldrum-Bauers das einzige Instrument des 20. Jahrhunderts kennen, das weltweite Verbreitung gefunden hat. Als afrikanische Trommeln während des Zweiten Weltkriegs verbannt wurden, ersetzten die Einheimischen diese zunächst durch große Keksdosen. Aber schon bald traten ausgediente Ölfässer an deren Stelle. Um eine höhere Tonvielfalt zu erreichen, wurden die Enden der Fässer erhitzt und verformt – und schon war das Prinzip der SteelPan erfunden. Das trinidadische Nationalinstrument wird heute in kleineren und größeren Bands in sogenannten Panyards geübt. Wir werden eine waschechte Steel-Pan-Band treffen! So lebendig und authentisch kann die Karibik sein! Wir werden sehen, wie die Steel Pans komplett von Hand hergestellt werden und können ihnen auch selbst ein paar Töne entlocken!
Auf dem Rückweg geht es direkt durch das Vergnügungsviertel von Port of Spain St. James in dem sich eine Kneipe an die andere reiht und zahlreiche Restaurants und Casinos die Besucher zu verführen versuchen. Wer will, kann noch etwas hierbleiben und sich ins Getümmel stürzen. (Frühstück, Abendessen)

9. Tag – Haifisch-Döner am Traumstrand, ein Asphaltsee und das Asa Wight Nature Centre

Früh am Morgen fahren wir durch das Santa Cruz Valley über die nördliche Gebirgskette, die Northern Range, zur Maracas Bay an der romantischen Nordküste. Das dahinter gelegene malerische Fischerdörfchen macht das Karibikfeeling perfekt. Ein perfekter Ort, um hier zu frühstücken! Nach einer Fahrt durch die verschiedenen Klimazonen der Insel bis zum tropischen Nebelregenwald erreichen wir das Naturreservat Asa Wight Nature Centre. Das Gelände des Reservates war früher eine Kaffee- und Kakaoplantage, zählt heute jedoch zum schönsten Naturschutzgebiet Trinidads. Hier konzentriert sich auf engstem Raum die Tier- und Pflanzenwelt Südamerikas und der Karibik: über 430 Vogel- und 620 Schmetterlingsarten, 700 Orchideen-, 100 Säugetier- und 70 Reptilienarten. Viele davon lassen sich bei unserer 2-stündigen Tour durch den Regenwald mit einem einheimischen Naturführer beobachten.
Gleich danach entdecken wir das weniger besuchte zentrale und südliche Trinidad. Unser Weg führt uns durch die flachen Ebenen Zentraltrinidads. Vorbei an vielen kleinen Dörfern, Reisfeldern und Zuckerrohrplantagen, halten wir zunächst in Chaguanas, um uns am geschäftigen Markt mit erfrischenden Getränken und tropischen Früchten einzudecken. Das Mittagessen hier erinnert an das indische Erbe der Insel: wir lassen uns ein Curry-Gericht schmecken, das traditionell mit den Händen gegessen wird. Aber keine Sorge, auf Anfrage gibt es auch Besteck!
Wir bewundern die Statue des Affengottes Hanuman in der Tempelanlage in Carapichaima, mit 26 Metern immerhin die größte ihrer Art außerhalb Indiens, und besuchen den anliegenden Ashram. Der Tempel ist größtenteils zuckerrosa gestrichen und sieht aus wie eine große Hochzeitstorte. Auch der Dattatreya Mandir, der größte und eindrucksvollste Hindu-Tempel in der Karibik, wird besucht. Diesen Tempel erreichen wir über einen Steg, den der indische Heilige Swami Siewdass Saddhu 15 Jahre lang nutzte, um den Tempel zu errichten. Er liegt direkt neben einer hinduistischen Verbrennungsstätte und am Golf von Paria.
Weiter geht es zum Asphaltsee La Brea, den wir zu Fuß erkunden. Dieser See besteht aus schwarzen, blubbernden Löchern, weichem zähflüssigen Bitumen und ausgehärtetem Asphalt und hat das weltweit größte Vorkommen an oberflächlichem Asphalt. Erstaunlicherweise sieht man manchmal sogar Einheimische im See baden. Die Arawak-Indianer glaubten, der Asphaltsee sei der Eingang zur Unterwelt. Nach einer indianischen Sage sollte an seinem Ufer einst ein wohlhabendes Dorf gelegen haben, welches seinen Reichtum mit dem Anbau von Obst vermehrte. Als jedoch Vögel über die Obstbäume herfielen, wurden diese gejagt und getötet. Darunter auch einige Kolibris – die heiligen Vögel des Volkes. Dies erzürnte die Götter so sehr, dass sie das Dorf daraufhin in den See stürzten, der sich blitzartig pechschwarz färbte und anstatt kristallklaren Wassers nur noch stinkenden Schlamm enthielt. (Frühstück)

10. Tag – Barbados & Martinique – die karibische Insel der englischen Königin und die französische Insel der Blumen

Nur eine Flugstunde entfernt, da wo der wilde Atlantik auf die Karibik trifft, liegt die östlichste der Karibikinseln: Barbados – das moderne und eher quirlige Urlaubspardies mit blendend weißen Sandstränden und türkisblauem Meer, hippen Lädchen, schicken Geschäften und lebhaftem Nachtleben aber auch würdevolle Herrenhäuser, uralte Rumdestillerien und die typische englische Kolonialkultur. Die Inselbewohner sprechen hier Bajan, einen kreolischen Dialekt. Bajan ist zugleich auch die Bezeichnung für die Inselbewohner, von denen annähernd 90% afrikanische Wurzeln haben, was zur gleichsam lebendigen wie auch entspannten Atmosphäre auf Barbados beiträgt. Neben vielen weißen Traumstränden wird die Insel im Inneren von einer sanften Hügellandschaft und Hochebene geprägt. Viele Zuckerrohrplantagen erstrecken sich noch heute über die ganze Insel und die feudalen Anwesen der Plantagenbesitzer sind originalgetreu im Stil der Kolonialzeit erhalten. Am Flughafen erwartet uns bereits am Vormittag ein Bajan mit seinem Kleinbus, um uns seine Insel zu zeigen. Wir erleben Holetown mit seinem farbenfrohen karibischen Chattelvillage, Speightstown – die zweitgrößte "Stadt" der Insel und genießen einen Blick auf Port St. Charles und Port Ferdinand – zwei elitäre Jachtclubs Barbados. Wir fahren durch Zuckerrohrfelder, Baumwoll-, Bananen- und Papayaplantagen, durch typische Fischerdörfer und vorbei an den berühmten bärtigen Luftwurzelbäumen, die Barbados den Inselnamen verliehen haben.
Die Klippen des Northpoints mit seiner 10 - 20m hohen Brandung, die an die steile Felsformation schlägt, ist ebenso einen Fotostopp wert, wie die imposante Mahagoni Allee zu Cherry Tree Hill – die zweithöchste Erhebung der Insel (207m über dem Meeresspiegel) mit gigantischem Ausblick auf die Ostküste. Wir sehen die 6 Wunder – herrliche Felsen bei Bathsheba und den berühmten Soup Bowl, wo sich in den Wintermonaten die besten Wellenreiter zur Surfmeisterschaft treffen. An der Bottom Bay, der berühmten Bacardi Bucht, nehmen wir ein kleines Bad im herrlichen karibischen Wasser. Der nur wenige Minuten weiter entfernte Crane Beach gehört mit seinem rosafarbenen Sandstrand zu den schönsten Stränden der Welt. Hier wurde die erste Folge der RaffaeloFernsehwerbung gedreht. Wir fahren weiter nach Süden über Oistins mit seinem bunten Fischmarkt nach Bridgetown der Hauptstadt, die wir mit einem kleinen Rundgang erkunden. Am späten Nachmittag geht es wieder zum Flughafen und von dort in einem einstündigen Flug zum französischen Übersee-Département Martinique – die Blumeninsel der Karibik mit dem Vulkan Mont Pelée, gepaart mit viel französischem Flair, üppigen Regenwäldern, idyllischen Badebuchten, exotischen Blumen, fruchtbaren Plantagen mit Zuckerrohr, Bananen und Ananas, Vulkanlandschaften sowie exquisiter kreolischer und französischer Küche. (Frühstück)
2x Übernachtungen auf Martinique in einem der folgenden Hotels / Guesthouses: ****Hotel Domaine de Saint Aubin, ****Hôtel Frégate Bleue, ****Hotel Le Manguier oder gleichwertig.

11. Tag – Bananenplantagen, exotische Pflanzen im botanischen Urwaldgarten und eine Hauptstadt unter Lavaströmen

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Blick auf den tropischen Garten und das karibische Meer fahren wir an einer alten Rumbrennerei vorbei und durch riesige Bananen- und Zuckerrohrfelder zu einer Bananenplantage, die wir mitten im laufenden Betrieb besuchen. Hier lassen wir uns den Prozess von der Anpflanzung bis zum Versand erklären und laufen gemütlich durch den schönen kleinen Park voller Bananenbäume und besuchen im alten Wohnhaus der Plantage Limbé das Bananenmuseum, wo wir viele leckere Bananen-Produkte probieren können.
Weiter geht es mit unserem Kleinbus an der Küste entlang durch kleine Fischerdörfer zum Jardin Botanique des Ombrages durch den ein wunderschöner tropischer Lehrpfad führt. Wir gehen durch eine kleine Schlucht mit Bächen und einer artenreichen, schier undurchdringlichen Vegetation: hundertjährige Feigen- und Kapokbäume und die vielfältigen Pflanzen und Blumen. Auf halbem Weg liegt ein kreolischer Garten zwischen den Überresten alter Kakao- und Bananenplantagen. Nach dem Mittagessen in einem typischen Restaurant geht es nun auf der Panoramastrecke Route de la Trace, die den tropischen Wald durchquert, zur westlichen Seite der Blumeninsel. Die derzeit inaktive, höchste Erhebung der Insel wurde den Einwohnern von Saint-Pierre im Jahre 1902 zum Verhängnis, als bei dem folgenschweren Vulkanausbruch 28.000 Menschen ihr Leben ließen. Lediglich der Gefangene Louis-Auguste Cyparis überlebte als einziger Einwohner innerhalb der Stadtgrenzen die Tragödie. Auch heute noch zeugen Ruinen in Saint-Pierre von diesem Ereignis, wovon wir uns bei einem Rundgang überzeugen.
Weiter geht es die Westküste entlang zum Habitation Céron, wo es vor langer Zeit eine Zuckerfabrik mit Wassermühle gab. Wir laufen eine Stunde durch den tropischen Regenwald mit vielen Pflanzen und riesigen jahrhundertealten Bäumen, bevor wir den Anse Couleuvre Strand mit seinem pechschwarzen Sand erreichen und einen Cocktail unter Palmen zum Sonnenuntergang genießen. In einem typischen Gasthaus am Fuße des Vulkans wird zu Abend gegessen, bevor wir uns wieder zu unserer Unterkunft aufmachen. (Frühstück)

12. Tag – Hängebrücken zwischen Riesenmahagonibäumen, bunte Wochen- und Gewürzmärkte, Sklavendorf und erste Fahrt auf dem Luxus-Katamaran über das karibische Meer

Mehr als 3.000 verschiedene tropische Pflanzenarten, darunter fast 300 Palmenarten erwarten uns am Morgen im botanischen Garten Jardin de Balata mitten im Herzen des Regenwaldes, der zu den spektakulärsten Gärten der Karibik zählt. Liebevoll angelegte Wege schlängeln sich durch malerisch geformte Blumenbeete und Palmenhaine. Exotische Blumen in schillernden Farben, Riesenbambus und friedlich anmutende Wasserbecken mit Seerosen, zauberhafte Hibiskus- und Bromeliengewächse, wilde Orchideen, ingwerartige Rosen und Porzellanrosen. Dazu erkunden wir den Garten von einem Baumkletterparcours, der über eine große Hängebrücke verfügt, die zwischen zwei Riesenmahagonibäumen hängt. Die fantastische Vielfalt an Blüten lockt auch eine Vielzahl an Kolibris an, die sich in Scharen über deren Nektar hermachen.
Wir fahren die berühmte Panoramastrecke Route de la Trace entlang zur Hauptstadt. Ziel ist der große Wochenmarkt Grand Marché Couvert De Fort-de-France, zugleich der größte Food Court der Innenstadt – hier trifft sich Martinique zum Mittagessen! Zuerst erkunden wir jedoch den bunten Markt mit seinen exotischen Früchten, Fischen und vor allen Dingen Gewürzen. Wir tauchen ein in die Düfte und Aromen von Zimt, Muskat, Vanille und Curry und je tiefer wir in die Markthalle eindringen, desto exotischer wird es. Besonders bei den Damen, die kleinere und größere Flaschen mit wahren Zaubertrunks feilbieten. In der Mitte der Markthalle führt eine Treppe hinauf zur Empore, wo die Tische der Mittagslokale eng aneinandergestellt sind. Mit etwas Glück ergattern wir einen Platz am Geländer, mit Blick auf den Trubel der Markthalle! Aus den frischen Produkten der Markthändler zaubern hier die Köche eine ehrliche, einfache Kreolenmahlzeit für uns.
Nach dem Mittagessen fahren wir nach Les Trois-Ilets, einem der reizvollsten Inseldörfer. Im bescheidenen Kirchlein wurde einst ein kleines Mädchen namens Joséphine getauft, die spätere französische Kaiserin. Wir erreichen das liebevoll und sehr authentisch nachgebildete Sklavendorf Savane des Esclaves, das mit seinen einfach gestalteten Hütten einen realistischen Eindruck vom Leben vor gar nicht allzu langer Zeit auf Martinique gibt.
Gegen 18 Uhr erreichen wir nun den Yachthafen von Le Marin, im Süden der Insel. Das kleine, immer noch vom europäischen Charme und dem kolonialen Chic geprägte Dorf ist für Yachties der strategische Haltepunkt für alle Touren zu den anderen karibischen Trauminseln. Hier erwartet uns der Kapitän und seine bezaubernde Köchin herzlich, die sich beide um alle Belange und das Wohlbefinden der Gäste kümmern. Die köstlichen Mahlzeiten werden aus frischen regionalen Produkten zubereitet und lassen Euch die Vielfalt und den Geschmack der traditionellen, lokalen Küche entdecken, jeden Tag serviert vor einer anderen traumhaften Kulisse – mit garantiertem Meerblick. Bei längeren Segelpassagen werden die Leinen rausgehängt und bei Erfolg kommt der Fang frisch auf den Tisch. Der komfortable Katamaran verfügt über sechs vollklimatisierte Kabinen, die wir nun zugewiesen bekommen – unser Zuhause für die nächsten 8 Tage.
Nach dem Abendessen werden die Segel gehisst, um bei Nacht (12 Stunden) entlang der Küste von St. Lucia und St. Vincent nach Bequia zu segeln. (Frühstück, Abendessen)

Bei der 8-tägigen Segeltour auf dem Luxus-Katamaran werden folgende Inseln angefahren:

13. Tag – Segeln nach Bequia, der alten Walfängerinsel und nach Mayreau, dem Palmeninselchen wie aus dem Bilderbuch

Noch vor dem Frühstück taucht die erste Insel im türkisblauen Wasser auf: Bequia. Vor der wunderschönen Admirality Bay gehen wir vor Anker und verbringen den Vormittag in der zauberhaften Inselhauptstadt Port Elizabeth. Es ist die erste Insel der Grenadines und unser Kapitän erledigt die Einreiseformalitäten, während wir die kleinen Cafés und Bars erkunden und den lokalen Markt besuchen. Das Bild der Königin von England ist im Übrigen in allen Bars präsent und zeigt die Verbundenheit zu der ehemaligen Kolonialmacht. Nach dem Mittagessen segeln wir 4 Stunden zur kleinsten bewohnten Insel der Grenadinen, nach Mayreau, wo wir in der schönen Salina Bay ankern, wo auch gleich das Abendessen serviert wird. Wer mag, kann noch zu Dennis laufen, dessen Bar wegen der tropischen Cocktails ein beliebter Treffpunkt der Insel ist. (Vollpension)

14. Tag – Segeln in den wohl schönsten Teil der Karibik – den Tobago Cays

Gleich nach dem Frühstück laufen wir eine Stunde einen kleinen Hügel hinauf zu einer hübschen Steinkirche, wo wir mit einem traumhaften Ausblick auf die uns umgebenden Inseln belohnt werden. Zurück geht es durch das kleine Dorf mit seinen typisch karibisch-bunten Holzhäusern, Bars und Restaurants. Wieder an Bord fahren wir 30 Minuten zu den fünf unbewohnten Inselchen der Tobago Cays. Hier ist Karibik pur angesagt: glasklares, türkisfarbenes Wasser, malerische Buchten mit feinem weißem Sand und Korallenriffe, in denen sich Wasserschildkröten und tropisch-bunte Fische tummeln. Wohin man auch blickt, gleicht die Umgebung einer Postkarte aus dem Paradies. Wir genießen ein Sonnenbad an den Traumstränden, schnorcheln in dieser atemberaubenden Welt oder lernen an Land die einzigen Bewohner der Inseln kennen: Leguane und Landschildkröten. Wer Hunger auf Kokosnüsse hat, der findet auf dieser Insel jede Menge davon. Ein weiteres Highlight erwartet uns heute zum Sonnenuntergang, wenn der Kapitän höchstpersönlich Lobster (je nach Jahreszeit) und frisch gefangenen Fisch zum Abendessen am weißen Palmenstrand zubereitet und seinen Rum-Punsch serviert! (Vollpension)

15. Tag – Relaxen im Paradies: Tobago Cays und Captain Jack Sparrow

Heute kann sich jeder seinen Tag selbst gestalten: Relaxen an Bord oder am Puderzuckerstrand, Schnorcheln, Schwimmen, Kayakfahren. Am Nachmittag fahren wir mit einem Einheimischen in seinem Fischerboot zur Insel Petit Tabac, wo im Film Fluch der Karibik Captain Jack Sparrow mit der wunderschönen Elisabeth ausgesetzt wurde. So wie Sparrow genau wusste, wo dort auf der Insel der Rum versteckt ist, weiß das unser Kapitän natürlich auch! (Vollpension)

16. Tag – Segeln zu Kapitän Blackbeard und den Baumfröschen auf St. Vincent

Nach dem Frühstück segeln wir zurück nach Bequia, wo wir zu Mittag essen, während unser Kapitän die Ausreisepapiere mit den Behörden abklärt. Gleich danach segeln wir vier Stunden in Richtung Cumberland Bay in St. Vincent. Wir ankern in der wunderschönen ruhigen Bucht, die als der ursprünglichste Teil von St. Vincent gilt. Die Kokosnusspalmen und Bananenstauden reichen bis direkt an den Strand, was sehr wichtig ist, denn wir können aufgrund der enormen Tiefe der Bucht hier nicht ankern und binden das Boot für die Nacht an einer Palme fest. In der Dämmerung beginnen die Baumfrösche ihr lautstarkes Konzert für uns. In der kleinen Bucht befindet sich auch die Piratenkneipe Black Baron (der Pirat Kapitän Blackbeard) mit ihren vielen Requisiten zum Film Fluch der Karibik und natürlich kehren wir dort noch ein. Unser Beachbar-Hopping endet in der nicht weit entfernten Beni´Bar, wo wir in den Rhythmus der Karibik eintauchen und zur Musik einer Steelband das Tanzbein schwingen und den Abend ausklingen lassen. (Vollpension)

17. Tag – Segeln zu den Pitons von St. Lucia

Am Vormittag erfrischen wir uns bei einem Bad im azurblauen Meer, sonnen uns an Deck oder spazieren in dem kleinen Dorf umher. Hier werden im Übrigen die Nachkömmlinge des Brotfruchtbaumes gepflegt, die der Kapitän der berühmten Bounty, Captain Bligh, einst auf die Insel brachte. Nach dem Mittagessen an Bord segeln wir vier Stunden auf die zwei beeindruckenden Vulkankegeln Gros Piton und Petit Piton, den Pitons von St. Lucia zu. Die spektakulären Wahrzeichen der Insel, ragen fast 800 Meter hoch aus dem türkisblauen karibischen Meer heraus! Die kleine Insel wartet nicht nur mit tropischen Wäldern und zauberhaften Palmenbuchten auf uns, sondern auch mit Sulphur Springs, dem einzigen befahrbaren Vulkankrater der Welt. Wir ankern in einer kleinen Bucht, wo unsere Köchin ein tolles Abendessen zubereitet. (Vollpension)

18. Tag – Ausflug in den rauchenden Vulkankrater und Segeln zum malerischen Fischerdorf Sainte-Anne auf Martinique

Nach einem morgendlichen Bad vor der beeindruckenden Kulisse der Pitons fahren wir zur ältesten europäischen Siedlung der Insel nach Soufrière und erkunden den sehr lebendigen historischen Stadtkern des Ortes inklusive seines Marktes.
Gleich danach geht es durch jede Menge unberührte Natur auf 300m Meereshöhe zum einzigen Drivein-Vulkan der Welt und seinen dampfenden Schwefelquellen von Sulphur Springs. Die gesamte Gegend hier ist die vulkanisch aktivste Region der Kleinen Antillen. Überall raucht, brodelt und blubbert es unter der tiefschwarzen Lavakruste. Aufgrund einer chemischen Reaktion zwischen Schwefel und Eisen ist das 170°C heiße Wasser pechschwarz. Bis in die 1990er-Jahre konnte man sogar noch bis an den Rand des vulkanischen Lochs herangehen. Doch seitdem ein Führer in das nun nach ihm benannte „Gabriel’s Hole” fiel und sich Verbrennungen dritten Grades am ganzen Körper zuzog, dürfen die brodelnden Sulphur Springs nur noch von einer Aussichtsplattform aus sicherer Entfernung besichtigt werden.
Nachdem wir alle vulkanischen Highlights der Sulphur Spring entdeckt haben können wir uns dem Wellness zuwenden. Denn etwas unterhalb der dampfenden Schwefelquellen ist das ausgetretene Wasser zwar immer noch heiß, jedoch bereits auf 45°C abgekühlt. Somit steht einem munteren Schlammbad nichts mehr entgegen. Der vulkanische Schlamm, dem medizinische Heilkräfte nachgesagt werden, kann auf dem ganzen Körper verteilt werden und wirkt sich aufgrund seiner Mineralien ganz ohne Konservierungsstoffe positiv auf das Hautbild aus. Nach dem Spa-Vormittag und einem köstlichen Mittagessen an Bord, segeln wir fünf Stunden zum malerischem Fischerdorf Sainte-Anne auf Martinique und seinen paradiesischen Stränden. In der Bucht mit seinem kristallklaren Wasser gehen wir vor Anker für unsere letzte Nacht auf See. (Vollpension)

19. Tag – Segeln zum Yachthafen von Martinique

Nach dem Frühstück segeln wir eine halbe Stunde zum Yachthafen von Le Marin, wo wir ausschiffen und uns zum internationalen Flughafen fahren lassen. Hier heißt es nun schweren Herzens Abschied nehmen von der Karibik, und einer Reise, die uns sicher ewig in Erinnerung bleiben wird. (Frühstück)

Wichtiger, allgemeiner Hinweis

Der Reiseverlauf kann sich je nach Wind- und Wetterverhältnissen ändern. Die Entscheidung obliegt dem Kapitän bzw. dem Reiseleiter.